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an, oder strauchelt, was für Träger mit einer Trage bedenklichist. Damit die Trittbretter; möglichst rein bleiben, sind dieselbenzum Umklappen einzurichten. :»Sind zwei Bretter vorhanden, so könnensie auch, wie dies bei Equipagen üblich ist, zum Aufeinanderlegen undUmklappen gemacht werden. In das Wageninnere dürfen sie nicht hin-eingebracht werden, da hierbei Strassenschmutz in den Wagen hineinge-langen kann.
Die Thüren und zu öffnenden Seitenwände der Wagen sind häufigmit Stechschlössern verschlossen, die nur von aussen zu öffnen sind.Besser ist es, dass die Schlösser auch von innen geöffnet werden können,da sonst die Insassen des Wagens gefangen sind und diesen nicht eherverlassen können, als bis der Wagen von aussen geöffnet wird.
Sehr wichtig ist die Anlage der Fenster und Thüren am Wagen,da hiervon eine gute Lüftung und Beleuchtung des Wagens sowie be-quemes Aus- und Einsteigen abhängt. Soll das Beladen des Wagensvon hinten her erfolgen, so muss die seitlich zu öffnende Thür zwei-flügelig sein, da eine einflügelige beim Oeffnen zu viel Platz einnimmt.Die Anlage der Fenster ist bei den einzelnen Wagenmodellen sehr ver-schieden. Man hat die Fenster an den Seitenwänden angebracht, undzwar je eins an jeder Seite oder auch je zwei nebeneinander ohneZwischenraum oder mit einem solchen. Ferner sind kleine oder grössereFenster in den beiden hinteren Thürflügeln und auch in der Vorderwandvorgesehen worden.
Für das Äeussere der Wagen kommen ferner noch Bremsen in Be-tracht, welche wohl bei dem heutigen Strassenverkehr nicht zu entbehrensind, um den Wagen bei plötzlich entstehenden Hindernissen auch mög-lichst schnell zum Stehen zu bringen. Die Handhabe der Bremsvorrich-tung ist an der rechten Seite des Kutschersitzes angebracht. Sehr ver-breitet ist die Meinung, dass Gummibelag an den Rädern zur Vermeidungder Erschütterungen für den innen liegenden Kranken beiträgt. DieserAnsicht ist nicht beizupflichten. Ein Wagen, dessen Räder Gummibelaghaben, wird wie ein Ball emporgeworfen, und die hierdurch hervor-gerufenen Stösse werden dem im Wagen befindlichen Kranken sehrerheblich mitgetheilt. Die Gummibeläge sind allerdings angenehm, umdie Geräusche, welche der Wagen beim Fahren hat, zu mildern. Hier-gegen schützt aber in höherem Maasse sorgsame Anfertigung, gute Ein-fügung der Fenster, sodass Klirren und Nebengeräusche vermieden wer-den. Im Bericht der Bremenser Feuerwehr von 1894 ist dieser richtigeGrund für die Anbringung der Gummiräder erwähnt. Früher glaubteman, dass Bremsen nicht an Rädern mit Gummibelag angebracht werdenkönnten, da dieser hierdurch zu stark beschädigt würde. Letzteres istrichtig, und daher hat man jetzt die Bremsen an Gummirädern so an-gebracht, dass sie an der Radnabe angreifen.
In einzelnen Städten haben die Wagen aussen Glocken, welchevom Kutscher zum Tönen gebracht werden können — z. B. in Paris,in London die Wagen der St. John's Ambulance Association, bei welchen