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damals 250 Reichsthaler 1 ) kostete, sind einleuchtend. Da der Wagen12 Fuss (also zwei Menschenlängen hat, so sind zur Verkürzung desWagens die elastischen Federn sehr ingeniös auf den Achsen unter demKasten angebracht worden, wodurch zugleich der Vortheil bewirkt wirddass der Kasten über die Räder hinaus zu stehen kommt und also nachallen Seiten schwingen kann, ohne durch Widerstand Stösse zu erleiden,die den zerschmetterten Gliedern so höchst nachtheilig werden, und auchselbst bei den in nicht nachgebenden Riemen hangenden Wagenkastennicht verhütet werden können."
Es sind diese Worte aus dem Grunde bemerkenswert!!, weil sie eineder sehr seltenen Aeusserungen aus so früher Zeit darstellen, durch welchedie Wichtigkeit eines zweckmässigen Krankentransportes anerkannt wird.Ferner lässt sich ersehen, dass in damaligen Zeiten der Wagenkastenzur Vermeidung der Erschütterungen für den Insassen in unnachgiebigenRiemen hing. Diese Art der Aufhängung entspricht also derjenigen,welche noch heute bei den Staatskarossen üblich ist, bei welchen derWagenkasten an C-Federn in Riemen hängend angebracht ist. JeneFedern waren an den alten Wagen nicht vorhanden. Eine Aufhängungkann niemals eine Federung ersetzen, Aveil sie nur ein Hin- und Her-schwingen des angehängten Gegenstandes, nicht aber eine Federung be-wirkt, was in der zu erzielenden Wirkung wohl zu unterscheiden ist.Diese Grundsätze sind auch für die Anbringung der Krankentragen inden Krankenwagen von Bedeutung.
Noch eine andere Aeusserung über Mangelhaftigkeit der Kranken-beförderung in damaliger Zeit ist hier anzuführen. Wendt schildert1816 dänische Krankentransportwagen: „Es würde für zwei Kranke oderVerwundete beschwerlich und selbst gefährlich seyn, besonders in denheissen Sommer-Monaten, lange in diesen 3 Ellen Jangen und halb sobreiten und tiefen Raum eingeschlossen zu seyn, dessen Seiten keinePolster haben.
Schon im 2. April 1801 suchte ich mir näheren Unterricht überdie Einrichtung der dänischen Krankentransportwagen zu verschaffen,die damals, vorkommender Fälle wegen, in den Hof des allgemeinenHospitales in Kopenhagen gebracht waren. Ich legte mich in einendieser AVagen, lies alles zumachen und mich ungefähr eine Viertelstundeim Hofe herumziehen. Länger konnte ich es aber, obgleich vollkommengesund, in diesem engen Räume nicht aushalten".
1) Eine in Bezug auf die Vielheit der nöthigen Wagen zwar bedeutende Summe,die aber doch in gar keinem Verhältniss steht zu den unendlichen Qualen und nurzu oft tödtlichen Folgen, mit welchen der Transport schwer verwundeter Vaterlands*vertheidiger auf gewöhnlichen heftig stossenden Wagen unvermeidlich begleitet ist;besonders da es durch eine lange Erfahrung sich als Grundsatz bewährt hat, dassbei der Hälfte, ja selbst bei zwei Dritttheilen der nach Verwundung gestorbenen Krie-ger, der Tod nicht sowohl die Folge der Verwundung an sich, als vielmehr der nach-her eingewirkten schädlichen Einflüsse war, unter denen der Transport auf schlechteingerichteten Wagen immer zunächst in Anrechnung gebracht werden kann.