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tuch ausgeschlagen, oder werden mit einem Unterbett für den Krankengepolstert. Oder sie sind auch mit Polstern, die mit AVachstuch oderSegeltuch überzogen sind, versehen. Ausser dem Krankenkorb gehörenzu dieser Gruppe die Fahrbaren nach Stecher und Jahn. Dj eandere Art von Räderbahren, zu welchen die sehr geschickt vonSoltsien-Altona ersonnene gehört, bestehen aus einfachen Tragenwelche auf das Gestell aufgesetzt werden. Letztere haben vorden Körben den Vorzug, dass sie besser und gründlicher gereinigtund desinficirt werden können, eignen sich aber weniger fürSchwerverletzte, welche in dem gepolsterten tiefen Gestell wiederumbesser liegen, als auf einfacher Trage. Die Räderbahre von Stecherhat ein aus Holz und Segeltuch gefertigtes Gestell mit einer Matratzeaus Holzwolle, welche bei der Desinfection verbrannt wird. Ferner istnoch die von Sir John Furley angegebene zweirädrige Fahrbare,„Ashford Litter" hier zu erwähnen, welche in England und den Ooloniensehr verbreitet ist. Hier überragt die Trage das kürzere Radgestell.
Die Hauptunterschiede an diesen Bahren bestehen in der Anzahlder Räder an dem Gestell. Es giebt Räderbahren mit zwei, drei, vierund mehr Rädern. Die Räder sind gewöhnlich jetzt mit Gummireifenbelegt oder bestehen aus Pneumatics. Zwei Räder sind gewöhnlich inder Mitte des Gestells angebracht. Von dreien ist das eine vorn oderhinten, während die beiden anderen in der Mitte oder mehr nach vornoder mehr nach hinten liegen. Ferner sind am Gestell Füsse, welchedazu dienen, das Geräth festzustellen, um den Kranken mit der Bahreabzuheben oder aufzulegen. Die Zahl der Füsse ist gleichfalls eine sehrverschiedene. Entweder ist ein solcher vorn oder hinten in der Mitte,oder je einer vorn und hinten oder zwei. Hat das Gestell vier Füsse,so sind diese auch hinten und vorn zu je zwei mit einander verbunden.Die Räder sind auch mit Blattfedern versehen, während die Füsse durchmannichfache Vorrichtungen bei der Bewegung der Fahrbahre nach obengeschlagen werden können, um nicht beim Fahren zu hindern. Soll dieTrage feststehen, so werden die Füsse auf dem Boden festgestellt. ZurBedeckung des Patienten ist ein Ueberzug vorhanden, welcher entwederüber einem Gestell von halbkreisförmigen Reifen befestigt ist, oder fürden Kopf ist noch ein besonderes Dach angebracht, sodass der Patienthier einen grösseren Raum über sich hat. Im Ueberzug sind wie beiden Tragbahren an verschiedenen Stellen, vorn, hinten oder an denSeiten noch Fensteröffnungen eingelassen, welche bisweilen offen sind,aber meistens mit Glas etc. verdeckt werden.
Die Abbildungen des fahrbaren Krankenkorbes, der Fahrbahre vonStecher und der ausgezeichneten Räderbahre von Soltsien finden sichgleichfalls in meiner Arbeit.
Auch die oben erwähnten Tragen aus Malaccarohr sind mit Räder-untergestell verfertigt worden.
Die Art der Beförderung der Kranken mit einer Räderbahre ge-staltet sich in entsprechender Weise wie mit einer Tragbahre. Nachdem