Fürsorge auf dem Gebiete des Krankentransportwesens.
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dem Wasser geretteter Mensch darin untergebracht, so konnte das Wasserdurch die Oeffnungen des Geflechts abfliessen, und der nasse Korb nachder Benutzung in den Stationen selbst an der Wand zum Trocknen an-gehängt werden. Hier blieb er dann bis zur neuen Verwendung.
Später war ein gerader und höher gestellter Tragekorb im Gebrauch,bei welchem am Kopfende ein geflochtenes viereckiges Dach den Pa-tienten schützte.
Abbildung 1.
Tragkorb der Hamburgischen R,ettungsanstalten 1769.
Geschichtlich bemerkenswert!! ist das „englische Tragebett"^welches vom Dänischen Obermedicus Wendt 1816 beschrieben wurdeund in meiner Arbeit über „Krankentransport" in der „Real-Encyclo-pädie der gesammten Heilkunde" abgebildet ist. Auf einem viereckigenIlolzrahmen, an dessen vier Ecken sich Handhaben befinden, sind anden Längsseiten starke Stützen angebracht, auf welchem ein federnderviereckiger Metallrahmen aufliegt, an welchem durch vier Metallbügeleine dachartige Bedeckung angefügt ist. An der Unterseite des Metall-bügels ist an Haken vermittelst kurzer Stricke ein niedriger oben offenerKasten befestigt, welcher den Kranken aufnimmt. Es ist hier also einein sich federnde Aufhängung hergestellt, welche beim Tragen des Kran-ken sich augenscheinlich recht gut bewährt hat. An der gleichen er-wähnten Stelle habe ich ein Tragbett nach Dr. Reiss abgebildet,welches noch vor einigen Jahren auf einzelnen Polizeistationen Wiens be-nutzt wurde. Dasselbe besteht aus einem eisernen Gerüst, welches nachArt einer eisernen Bettstelle zusammengelegt werden kann, sodass esnur geringen Raum einnimmt. Im aufgeklappten Zustande ist es eineTrage auf Füssen mit herausziehbaren Handgriffen. Heber der Trage istein Gestell von eisernen Stangen, über welche eine Decke ausgespanntwird,, welche den Patienten vollkommen verdeckt.
Die an eine Tragbahre zu stellenden Anforderungen sind folgende.Sie muss dauerhaft sein, den Unbilden der Witterung Stand halten, leichtund gut zu reinigen und zu desinficiren, bequem und leicht zu fassen und'zu tragen sein, den Kranken bequem aufnehmen, dabei geringen Raumeinnehmen und einfachen Bau haben. Besonders das Letztere ist wich-tig. Denn es kann geschehen, dass ein Helfer auch eine solche Trage be-