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P. Jacobsohn,
schonend zu gestalten sucht, sondern, besonders bei Schwerkranken, dahinstrebt, alle Ortsveränderungen überhaupt auf ein Miniraum zu reducirenund alle nothwendigon Maassnahmen, die mit dem Kranken vor sichgehen müssen und eine Transloeirung desselben erforderlich machen, inmöglichster Nähe des Krankenbettes zu bewerkstelligen, wie z. B. dasBaden, Wägen, Umbetten des Kranken. Ja, man geht darin sogar soweit, dass man besondere Vorrichtungen construirt hat, welche gestatten,den in ruhiger Bettrückenlage verharrenden Kranken auf rein maschi-nellem oder mechanischem Wege, ohne ihn mit den Händen zu be-rühren, ihn aufzusetzen, (ortzutragen etc., für die Zwecke des Umbettens,Verbindens am Rücken, vom Bette hochzuheben, ihn an Ort und Stellezu wägen, ihn ins Bad niederzulassen. Man bedient sich hierbei etwascomplicirter gebauter technischer Hilfsapparate, welche selbst die Vor-nahme der erwähnten,Fig. 213. bisher allein manuell
vollzogenen Hilfeleistun-gen in sehr schonenderund prompter Weise zu-lassen. Für das Um-betten sind sog. Kran-kenhebeapparate vor-handen, welche an denBettpfosten befestigtwerden und so construirtsind, dass der Kranke,der auf einem mit pa-rallelen Leinengurten be-spannten Rahmen liegt,durchDrehung einer Kur-bel ganz allmählig, wäh-rend er in activer Rücken-lage bleibt, vom Laken elevirt wird, so dass die nöthigen Hilfeleistungenungestört unterhalb seines Rückens ausgeführt werden können. Ein sehrzweckmässiges derartiges Geräth ist vor Kurzem von M. Mendelsohnangegeben und beschrieben worden (Aerztl. Polytechn. 1898. pag. 153).Zur Wägung Schwerkranker sind von v. Jaksch und P. Jacobsohnbesondere Krankenwaagen angegeben worden, welche einen Transportins Wägezimmer überflüssig machen und die Vornahme der Gewichts-bestimmung gleichfalls in activer ßettrückenlage erlauben. Der v. Jaksch -sehe Apparat ist eine grössere Brückenwaage, die unter das Kranken-bett geschoben wird, und auf der zuerst das Bett mit dem Kranken,dann das Bett allein gewogen wird; der definitive Gewichtswerth ergiebtsich durch Subtraction der durch einen Zeiger markirten beiden Wäge-werte (vgl. Verhandl. d. XV. Congr. f. innere Medicin 1897. pag. 554).Bei der von mir construirten Krankenwaage wird der Kranke, der auf
Krankenhebeapparat nach M. Mendelsohn.