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2,1 (1902)
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P. Jacobsoli n,

Zahnstange in beliebigem Grade hochgestellt werden kann (Fig. 202).In Krankenanstalten gut zu verwenden sind ferner die sog. fahrbarenKrankentragen, welche einen ausserordentlich schonenden Transport er-möglichen. Die Bahre wird hier auf ein ca. 1 m hohes eisernes Unter-gestell aufgesetzt, dessen vier Füsse auf allseitig drehbaren, mit Gummibelegten Rädern laufen. Um ein Anstossen der Tragbahren an dieWände während des Transportes, besonders beim Passiren enger Räum-lichkeiten (schmale Corridore und Treppen mit kurzen Biegungen) mög-lichst zu vermeiden, sind Tragbahren in Gebrauch, deren Handgriffe ivm-

Fiff. 204.

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Krankentragbahre mit federnden Füssen.

geklappt werden können, so dass die Geräthc weniger Raum beanspruchen.Um ein dem Kranken schädliches heftiges Aufstossen der Bahre auf denFussboden beim Niedersetzen derselben zu verhüten, sind Krankentragenangegeben worden, deren Füsse aus gebogenen, federnden Metallbändernbestehen. Um dem Kranken während des Transportes unangenehme An-blicke aus der Umgebung und ihn selbst den Blicken neugieriger Zuschauerzu entziehen, sind Krankentragen zur Verfügung, an deren Kopftheil einmit Segeltuch bespanntes, verstellbares Verdeck angebracht ist. Von dengleichfalls meist mit Verdeck versehenen, früher vielfach auch in Kranken-anstalten verwendeten, aus AVeidongeflecht hergestellten sog. Krankenkörbenist man jetzt ganz abgekommen, da diese Gcräthe sich nur mangelhaft rein-halten lassen. Erwähnt seienFig. 205. hier noch die neuerdings

vielfach empfohlenen Sitz-tragbahren, deren paralleleLängsstangen entsprechendder Körperform des sitzen-den Kranken an mehrerenStellen winklig |-geknicktsind, wodurch dem Kran-ken, der in halb sitzenderStellung auf ihnen ruht,eine sehr bequeme Lagerung dargeboten wird, da er hier sowohl einegeeignete Rückenlehne als auch eine angenehme Beckenlagerung, sowieUnterstützung in den Kniekehlen und an den Fusssohlen findet (Fig. 206).Diesen Geräthen stehen die Krankenbahren nahe, bei welchen nach Artder mechanischen Krankenbetten (vgl. pag. 154) das Kopftheil, die Rücken-lehne bildend, emporgcklappt werden kann, während sich gleichzeitig

Krankenkorb aus Weidengeflecht.