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2,1 (1902)
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Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.

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Bahre auszuschalten. Der Kopf des Kranken wird stets etwas erhöht,am einfachsten durch ein Querpolster oder eine Kopfrolle; so wird einunerwünschter Blutafflux nach dem Gehirn zweckmässig vermieden. Inden letzten Jahren sind auch die Krankentragbahren in mannigfacherWeise vervollkommnet worden, immer von dem Gesichtspunkt aus, dem

Fig. 202.

Krankentragbare mit verstellbarem Kopftheil, Verdeck und Bandeisenboden nach

Merke.

wenn auchsind ihrerHaltbarkeit

Kranken ein möglichst hohes Maass von Bequemlichkeit und rücksichts-voller Schonung zu bieten. Zunächst hat das Bestreben eine wünschens-werthe leichte Desinficirbarkeit dieser Geräthe zu erzielen, dazu geführt,dieselben, wenigstens soweit ßie in Krankenanstalten Verwendung finden,neuerdings nicht mehr aus Holz, sondern aus Metall (Gasrohr) herzu-stellen, das zweckmässiger

VVeiseOelfarbenanstricherhält. Fig. 203.

Besonders empfehlenswerth,

ziemlich theuer,

Leichtigkeit und

wegen die ausnahtlosen Stahlröhren (Man-nesmannrohr) hergestelltenTragbahren. Um das Ge-wicht und damit die Hand-habung der Bahren zu er-leichtern, sind in jüngsterZeit derartige Geräthe auchaus Aluminium und Malacca-Rohr construirt worden, welchesich gleichfalls gut zu be-währen scheinen. Um dieFestigkeit der Geräthe zuerhöhen, hat Merke vorge-schlagen, den Bahrenboden aus gekreuzten Bandeisen, auf welche einewollene Decke gelegt wird, zu bilden. Merke hat auch, um demKranken beim Transport eine möglichst becpeme Lage geben zu können,Tragbahren herstellen lassen, bei welchen das Kopftheil vermittelst einer

Handbuch der Krankenversorgung u. Krankenpflege. II. Bd. ^ j

Fahrbare Krankenbahre mit herabzuklappendenHandgriffen.