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P. Jacobsohn,
Aeltere einfache Krankentrage aus Holz mitSegeltuchbezug.
innerhalb der eigentlichen Krankenräume und der Krankenanstalten vorsich gehen. Es handelt sich hier vor allem um die Beförderung Krankervon einem Krankensaale in den andern, vom Krankenbett zum Opera-tionssaal, von einem Stockwerk des Krankenhauses in ein anderes, vomKrankensaal aus in den Garten und Aehnliches. Streng genommen ge-hört auch das Ueberbringen eines Kranken aus einem Bette in ein anderesin demselben Räume befindliches hierher, wie es häufig bei der Pflegezum Zwecke des Umbettens vorgenommen werden muss. Doch bedientman sich meist zu diesen kürzesten Krankentransporten keiner besonderen
technischen Vorrichtungen,Fig. 200. sondern begnügt sich mit
der sachgemässen Anwen-dung der bezüglichen Hand-griffe durch die Kranken-wartung. Handelt es sichhingegen um eine längerdauernde Beförderung, sowürde selbst ein noch sogeschicktes und behutsames manuelles Tragen doch den Kranken zu sehranstrengen und Erschütterungen nicht in hinreichendem Maasse vonseinem Körper fernhalten und daher kommen hier die Transportgerätheallgemein zur Verwendung. Die als Krankenbahren oder Krankentragenbezeichneten Geräthe bestehen in ihrer Urform aus zwei langen parallelenHolzstangen, welche durch zwei kürzere Querstäbe in ihrer Lage zueinander erhalten werden. Der entstehende rechteckige Zwischenrauminnerhalb des gebildeten Holzrahmens, gewöhnlich ca. 2 m lang und
60—70 cm breit, ist mitFig. 201. Segeltuch bespannt, welches
eine geeignete Unterlagefür den Kranken bildet.Die vier freien Enden derbeiden langen Stangenwerden von den tragendenPersonen als Handhabenbenutzt, so zwar, dass dereine Träger am Kopfendeder Bahre, der andere amFussende mit beiden Händen zugreift. Wichtig ist es, dass die Tragengut gefügt sind und die nöthige Festigkeit besitzen, damit sie das Ge-wicht des auf ihnen lastenden Körpers aushalten; andererseits dürfensie nicht zu schwer sein, weil ihre Handhabung dem Pflegepersonal sonstzu unbequem sein würde. Auch bei der Verwendung der Tragbahrenist grosse Vorsicht und Behutsamkeit nöthig, um Erschütterungen, diedem Kranken ausserordentliche Nachtheile bringen können (Blutungen,Schmerzen etc.), zu vermeiden. Bekannt ist die Regel, dass die Trägerstets gleichen Schritt halten sollen, um ein Hin- und Herschwanken der
Mocterne Hospitaltragbahre aus Bisen mit Bezugvon abwaschbarem Ledertuch (Azella).