Druckschrift 
2,1 (1902)
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Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.

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Gehbänkchen für umher-gehende Kranke.

in letzter Zeit sehr zweckmässige Krankenkrücken mit elastischer Fe-derung und Metallscharnier construirt worden sind, welche dazu be-stimmt sind, schwache Kranke nicht nur beim Gehen zu unterstützen,sondern ihnen auch beim Sicherheben vomKrankenstuhl zur aufrechten Stellung wirksam Fig. 198.

zu Hilfe kommen.

Zahlreich sind die Geräthschaften desKrankencomforts, welche der passiven Bewe-gung schwerkranker Personen dienen. Diehochgradige Unbehilflichkeit und Schwachheitdauernd bettlägeriger Kranker hat es alswünschenswerth erscheinen lassen, . allerhandtechnische Unterstützungsmittel zu besitzen,welche es ermöglichen, die unvermeidlichenBewegungen und Ortsveränderungen, welchemit solchen Kranken vorgenommen werdenmüssen, in einer möglichst schonenden, leichtenund bequemen Weise zu bewerkstelligen. VomGesichtspunkte der wissenschaftlich geordnetenKrankenpflege ergab sich nicht nur die Auf-gabe, den Transport schwerkranker Personenso zu gestalten, dass unsanfte und schmerzhafte Einwirkungen, anstren-gende und unbequeme Maassnahmen dabei ausgeschlossen werden, son-dern auch die Forderung, alle diejenigen der Krankenpflege zugehörigenVerrichtungen und Handreichungen,welche während der Dauer der Er-krankung wiederholt auszuführensind und eine passive Ortsverände-rung des kranken Individuums,wenn auch nur für kurze Zeit, er-heischen, mit grösstmögiiehster Be-quemlichkeit und Schonung vorzu-nehmen. Betrachten wir zunächstdie specicll für die Zwecke desKrankentransportes hergestelltenHilfsmittel, so haben wir vor allemdie sog. Krankenbahren oder Kran-kentragen zu erwähnen, welchenotwendiger Weise in Gebrauchkommen müssen, wenn es sichdarum handelt, schwerkranke Per-sonen über eine längere Wegstrecke hin zu befördern. Da das Kranken-transportwesen, soweit es sich im öffentlichen Verkehr abspielt, mitallen seinen Einrichtungen in einem besonderen Capitel dieses Hand-buches eine eingehende Darstellung erfährt, so sind hier Krankentrans-porte nur insofern in den Kreis der Betrachtung zu ziehen, als sie

Fig. 199.

Laufstuhl für sich im Gehen übende Kranke.