Druckschrift 
2,1 (1902)
Entstehung
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Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.

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^ ebenso sind auch die Speischalen mit schräg verlaufendem Boden undKippvorrichtung empfehlenswerth.

Für solche Kranke, welche ins Freie gehen dürfen, hat manbesondere kleine Spuckflaschen construirt, welche in der Taschegetragen werden können. Derartige Taschenbehältnisse sind zuerstvon Dettweiler angegeben worden.

Sie bestehen aus blauem Glase, ha- Fig. 132. Fig. 133.

ben die Form jener kleinen Reise-flaschen für Cognac oder Kaffee, welcheman auf Fusstouren mitzunehmen pflegt,und tragen die eingepresste AufschriftTaschenfläschchcn für Hustende". Siesind mit einem luft- und wasserdichtschliessendem Deckel versehen, der beimGebrauch durch eine Feder aufspringt. ImInnern befindet sich ein sich kegelförmigverengender Glasansatz, welcher ver-hindert, dass der Kranke beim Hinein- Taschenspuck- Einfachesspucken stets die ganze Menge des an- ffasche nach Taschenspuck-gesammelten Auswurfs erblickt. Der Dettweiler. iläschchen (St.Boden des Fläschchens ist abschraubbar, Ändreasberg).um die Reinigung und Durchspülung des

kleinen Geräthcs zu erleichtern. Leider ist der Preis dieser bewährtenFläschchen ziemlich hoch, so dass sie in Krankenanstalten, welche fürminderbemittelte Kranke bestimmt sind, nicht zu ausgiebiger Verwen-dung gelangen können. In diesen Fällen dürften die einfachen und wohl-feilen blauen Glasfläschchen vorzuziehen sein, welche zuerst in der

Volksheilstätte St. Andreasberg benutzt

Fig. 134.

Fig. 135.

wurden. Dieselben sind neuerdings vonLiebe in sehr zweckmässiger Weise ver-bessert worden (vgl.Deutsche Krankenpft.-Zeitung. 1898. pag. 38). AehnlicheFläschchen aus Aluminium sind voreiniger Zeit von Knopf in Amerika an-gegeben worden (Aerztl. Polytechn. 1898.pag. 93). Auch aus Papiermache werdenSpeibehältnisse für den Taschengebrauchhergestellt, welche die Form eines Ci- Taschcnfläschchen Taschenspuck-garrenetuis haben. Als Deckel, dient ein nach Liebe. etui aus ge-

Futteral-ähnlicher Ueberzug; im Innern presstem Cavton.

des Geräthes, das täglich sammt seinem

Inhalte verbrannt werden soll, befindet sich wie bei den Glasfläschcheneine sich trichterförmig verengende Oeffnung, welche zugleich einem Aus-laufen des Inhaltes entgegenwirkt (Zeitschr. f. Krankenpfl. 1894.pag. 140). Es ist ausser jedem Zweifel, dass der Gebrauch der er-wähnten kleinen Gcräthe nicht nur in hygienischer Beziehung erhebliche