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2,1 (1902)
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Fürsorge auf dem Gebiete desKrankencomforts.

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in der oberen Oeffnung des Handgriffs aufgefangen und durch denröhrenförmigen Hohlraum desselben in das Gefäss geleitet wird (vgl.Zeitschr. f. Krankenpfl. 1896. S. 215).

Wir gelangen nunmehr zur Betrachtung derjenigen technischen Hilfs-mittel für die Stuhlentleerung, welche eigens für die Verwendung beidauernd bettlägerigen Kranken construirt sind, in erster Linie also beiFiebernden und bei sehr schwachen Individuen angezeigt sind, denen

Fig. 109.

Pia. 110.

Einfaches Steckbecken aus Zinn, fürUnbemittelte in der Privatpflege.

Bettschüssel mit hohlem Handgriff ausPorzellan, für den Hospitalgebrauch.

active Bewegungen möglichst erspart werden müssen. Die Geräthemüssen so eingerichtet sein, dass sie die Vornahme der Darmentleerungin der Rückenlage gestatten und doch trotz dieser ungewöhnlichen Ver-hältnisse dem Kranken hinreichende Bequemlichkeit darbieten. Manunterscheidet im Wesentlichen zwei Arten von Geräthen, die hier inFrage kommen: 1. die sog. Steckbecken (Bettschüsseln), 2. die sog.Unterstecher. Die Steckbecken sind schon seit längerer Zeit in Gebrauch

Fig. 111.

Fig. 112.

Aeltere Bettschüssel aus emaillirtemMetall mit henkeiförmigem Handgriff.

Steckbecken mit gepolstertem, mit Lederüberzogenem Sitzrande.

und haben ihre ursprüngliche Form ziemlich unverändert bis heute bei-behalten; nur das Herstellungsmaterial ist ein anderes geworden. Wäh-rend man in früheren Zeiten diese Geräthe häufig aus Holz, Thon oderauch Kupfer anfertigte, bedient man sich gegenwärtig fast ausschliesslichder Porzellanschüsseln wegen ihrer bequemen Reinhaltung, die natürlichgerade bei derartigen Apparaten eine erhebliche Bedeutung hat. Nebenden Porzellanschüsseln sind auch billigere Geräthe aus Steingut im Ge-brauch, die annähernd als gleichwertig bezeichnet werden können, bis