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2,1 (1902)
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Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.

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Geschlechtsorgane bedingt ist. Bei den für männliche Kranke bestimmtenUrinalen hat der Halsansatz eine röhrenförmige Gestalt, um den Penisaufzunehmen, bei den Gefässen für weibliche Kranke eine trichterförmigeBeschaffenheit, sodass ein Umfassen der Schamspalte möglich ist (Fig. 95u. 96). Ausser den Glasenten giebt es noch ähnlich gestaltete Urinaleaus Porzellan, mit und ohne Handgriff; dieselben sind jedoch weniger

Fi"-. 95.

l'ringefässe für weibliche Schwerkranke; a) aus Papiermache, b) aus Glas.

empfehlenswerth, weil man ihren Inhalt nicht übersehen und sich nichtso gut von ihrer Sauberkeit überzeugen kann, wie bei den aus durch-sichtigem Glase hergestellten Behältnissen. Wenig zweckmässig er-scheinen die aus Papiermache gearbeiteten Urinale; sie sind zwarbilliger, aber viel, weniger haltbar, schlecht zu reinigen und bewahrenleicht einen unangenehmen Uringeruch. Auch die Glasenten bedürfeneiner sehr peinlichen Reinhaltung, um so mehr, als sich, wenn dieselbe

Uringefässe verschiedener Form für weibliche Schwerkranke; a) aus Porzellan (mitHandgriff), b) aus Glas, c) aus Porzellan (nach Sänger).

unterlassen wird, leicht Salze aus dem Urin auf die Glaswand nieder-schlagen und einen schwer zu lösenden Belag bilden, der je nach seinerchemischen Beschaffenheit nur mühsam mit verdünnter Salzsäure oderSodawasser entfernt werden kann. Für Kranke, welche fortwährendesHarnträufeln aufweisen oder sehr häufigen Urindrang zeigen, der sich soschnell geltend macht, dass ein Herbeirufen des Pflegepersonals jedes-