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2,1 (1902)
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Fürsorge auf dem Gebiete des Kranliencomforts.

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hngleichmässig gewebter Baumwollcnstoff, der eine starke Aufsaugungs-fähigkeit besitzt und so hergestellt ist, dass an seiner Oberfläche dieMaschenzüge reihenweise unregelmässig vorspringen (Fig. 55). Durchdiese Eigenart bekommt das Frottirtuch eine gewisse Aehnlichkeit mitdem Gewebe der präpai'irten Badeschwämme, welches sich insbeson-dere durch seine Porosität, seine starke Aufsaugungsfähigkeit, seineunregelmässigc Oberfläche und dabei doch bestehende hinreichendeSchmiegsamkeit auszeichnet. In erhöhtem Grade besitzen diese Eigen-schaften die sog. Loofahtücher, welche aus einem viereckigen Stückdes soeben beschriebenen Frottirtuches bestehen, auf welchem eine dünneLage von präparirtem Loofahschwamm (Fig. 56) befestigt ist. Sehr praktischsind für die Krankenpflege auch die aus solchem Loofahtuch hergestellten,für das Pflegepersonal bestimmten Seifhandschuhe, welche ein vorzüg-liches Reinigungsmittel darstellen. Aehnlich wirken die neuerdings her-gestellten sog. Sanitasfrottirer, welche aus einem zu parallelen, hoch-stehenden Rippen genähten Gewebe bestehen (Fig. 57). Verwendet man

Fig. 55.

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rrottirgewebe mit unregel-mässig vorspringendenMaschen.

Fig. 56.

Fig. 57.

Präparirtes Loofah-Schwammgewebe.

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„Sanitasgewebe"mitparallel-genähten Stollrippen.

für die mechanische Hautreinigung bei kranken Personen keine künstlichenGewebe, sondern wirkliche präparirte Wasch- und Badeschwämme, soempfiehlt es sich, darauf zu achten, dass dieselben sandfrei und mög-lichst feinporös sind; am besten eignen sich für die Krankenpflege diesog. Zimmocaschwämme, welche zwar theuerer sind als die gewöhnlichengriechischen Badeschwämme, aber sich durch grössere Haltbarkeit undAufsaugungsfähigkeit auszeichnen.

Von besonderer Wichtigkeit ist die körperliche Reinigung der neuin das Hospital aufgenommenen Kranken, da dieselben nicht selten zu-vor in ihrer Behausung einer ausreichenden Körperpflege ermangeln. Esist daher zur Regel geworden alle Kranken, deren status morbi diesirgend zulässt, gleich nach der Aufnahme ins Seifenbad zu bringen.Auch muss stets das Haar auf Parasiten untersucht werden, welche sichdurch einen Kopfverband mit Acetum Sabadillae leicht vertreiben lassen.xVuch sonst müssen die Kranken natürlich regelmässig gebadet werden,zu welchem Zwecke in allen modernen Hospitälern in der Nähe dereigentlichen Krankenräume besondere Baderäume vorhanden sind (vgl.