Fürsorge auf dem Gebiete des Krankencomforts.
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Fig. 46.
verwendet besondere, für diesen Zweck angegebene Vorrichtungen. Um
sowohl das Fussende, als das Kopfende (oder auch die Seitcntheile) des
Krankenbettes in beliebigem und genau do-
sirbarem Grade erhöhen oder erniedrigen zu
können, habe ich einen einfachen Apparat
construirt, welchen ich als „Nivcaustellcr
für das Krankenbett" bezeichnet habe. Der
Apparat besteht aus einem eisernen T-för-
migen Stativ, welches fest auf dem Boden
steht, und dessen verticaler Schenkel durch
I eine, mit einem kleinen Steuerrad verseheneSchraubvorrichtung beliebig verlängert oderverkürzt werden kann, während auf demhorizontalen Schenkel des Apparates die zuclevirende Bettkante ruht. Jede Umdrehungder Schraube hebt, bezw. senkt die be-treffende Bettkante genau um 1 cm; dieSchraubenwindungen sind mit Zahlen ver-sehen (Fig. 46). Diese einfache Vorrichtungdürfte sich statt des früher vielfach geübten Niveausteller für das Krankon-Verfahrens, die Elevation des Krankenbettes bett nach p - Jacobsohn,durch Unterschieben von Holzklötzen oder
Mauersteinen zu bewerkstelligen, empfehlen, da sie das Abgleiten desBettes sicher vermeidet. Ohne Zweifel dürfte sie den complicirtenMechanismen vorzuziehen
-•sein, mit welchen in Eng-land und Amerika die Krän-konbetten zum Zwecke derErhöhung des Kopf- oderFussendes versehen wer-den. Daselbst ist vielfach,auch in den Hospitälern,eine Bettstelle in Gebrauch,das sogenannte Gorham-Bett, dessen horizontalerEisenrahmen auf- einem V-Bock beweglich befestigtist und in seiner Stellung
.durch ein Handrad regulirtLird (Fig. 47). Das Gor-
Ji am-Bett erinnert in seiner
jjjConstruction nach mancherBichtung an ein älteres ame-rikanisches Modell, an das
Ku Extensionszwecken angegebene Phelps'sche Steh-Bett (vgl. Centralbl.
I Orthopäd. Chir. 1886/pag. 51 und 1889. pag. 41). Auch Kranken-Handbuch der Krankenversorgung u. Krankenpflege. II. Bd. g
Fig. 47.
Mechanisches Krankenbett (Gorham-Bed).