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P.J acobsohn,
Fig. 44.
Holzbrett in massig geneigter Lage befestigt ist. Der Apparat kanndurch Gurte an den Seitenwänden des Bettes befestigt werden und findetunter dem Bettlaken seine Aufstellung (vgl. Mendelsohninv. Leyden's
„Handbuch d. Ernährungstherapie und Diä-tetik". Bd. I. pag. 479). Da dieses Ge-räth des Krankencomforts nicht sehr kost-spielig ist, so verdient es auch in denHospitälern eine allgemeinere Anwendung.Zur Unterstützung der Füsse benutztman entweder cylindrische Fussrollen, welchemit Rosshaar gefüllt sind und am Fussendequer über das Bett gelegt werden, odereinen kleinen, sehr praktischen Apparat ausHolz, die sogenannte Fussstütze, welcheeinen massiven Holzklotz darstellt, der amFussende in das Bett eingelegt wird, unddessen dem Kranken zugekehrte Fläche,welche den Fusssohlen zur Stütze dienensoll, abgeschrägt ist. An der gegenüber-Fussrolle für das Krankenbett, liegenden Seite des Klotzes ist ein spitz
zulaufendes Brett befestigt, welches zwischenPolstermatratze und Fusseinsatzplatte des eisernen Bettgestells hinein-gesteckt wird (Fig. 44 und 45).
Bei vielen Kranken erscheint es aus therapeutischen Gründen
zweckmässig, den Kranken im Bette so zulegen, dass entweder der Oberkörper oder derUnterkörper eine erhöhte Position einnimmt.Besonders häufig verfolgt man durch dieHochlagerung bestimmter Körpertheile, wiedes Kopfes, der Füsse oder nur einer ein-zelnen Extremität den Zweck die Vertheilungvon Flüssigkeiten im Körper, vor Allem denGrad des Zuströmens von Blut zu bestimm-ten Organen in zielbewusster Weise zu be-einflussen und zu reguliren. Vor Allemsucht man bei Blutungen aus inneren Or-ganen (Gehirn, Lungen, Darm, Uterus etc.),sowie auch bei stark blutenden äusseren Ver-letzungen die Blutung dadurch zu sistiren,dass man den Blutafflux zu dem be-Fussstütze für das Krankenbett, treffenden Körpertheil durch dauernde
Hochlagerung desselben herabsetzt. Umeine beliebige Erhöhung des Oberkörpers oder der Füsse des Kran-ken zu erzielen, bedient man sich entweder eines oder mehrererkeilförmiger Kissen mit Rosshaarfüllung (auch die verstellbaren Keil-rahmen, die wir schon erwähnt haben, sind hier oft nützlich), oder man
Fig. 45.