Druckschrift 
2,1 (1902)
Entstehung
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P.Jacobsohn,

Wendung gelangen und deren Vorhandensein somit sehr wesentlich dazubeitragen kann, die Leiden der Kranken zu verringern und die Wieder-genesung zu fordern. Gerade in der Gegenwart ist man besonders eifrigbestrebt, diese Hilfsmittel des Krankencomforts fort und fort zu verbessern,zu vereinfachen und auch zu verbilligen, um ihre Beschaffung und Verbrei-tung möglichst zu erleichtern. Ganz im Gegensatz zu früheren Zeiten darfman heute mit Recht stolz darauf sein, dass unsere grossen Krankenhäusermit Allem, was nur immer an neuen Apparaten und Geräthschaften desKrankencomforts sich als zweckmässig und als ein Fortschritt gegenüberden bisherigen Methoden erweist, von den Verwaltungen in ausreichendemMaasse bedacht werden, so dass es in der That dahin gekommen ist,

Fig. 33.

Saal zum Modelliren, Zeichnen und Malen in einer Anstalt für Geisteskranke

(Amerika).

dass in den modernen Hospitälern, nicht etwa nur in den Privatanstalteri,sondern auch in den grossen öffentlichen Krankenhäusern, welche derStaat und die Gemeinden errichten, dem Kranken die technischen Hilfs-mittel der Krankenpflege in solchem Umfange und in solcher Mannig-faltigkeit zur Verfügung gestellt werden, wie sie selbst dem be-güterten Privatmann selten erreichbar sind. Das Verhältniss hat sichin letzter Zeit nahezu umgekehrt; während früher die Krankenhäuseraller dieser gegenständlichen Zurüstungen und Erleichterungsmittel fastgänzlich ermangelten, und dieser „Luxus" nur wenigen materiell gutgestellten Persönlichkeiten zugänglich war, finden wir in den heutigenneuen Krankenanstalten alle Vorrichtungen und Vorkehrungen des Kran-