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2,1 (1902)
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P. Jaoobsohn,

Ferner müssen die Räume gut ventilirbar sein, jedoch ist auch hierjede Zugwirkung auf die Kranken sorgfältig zu vermeiden.

Der Ausstattung und inneren Einrichtung der Baderäume wirdneuerdings in den Krankenhäusern besondere Sorgfalt zugewendet, seit-dem die hydro-therapeutischen Methoden bei der Behandlung der ver-schiedenartigsten Erkrankungen in erhöhtem Maasse zur Anwendung ge-langen. In vielen Krankenhäusern finden wir diese Räumlichkeiten mithervorragender Eleganz ausgestattet; die Wände der Baderäume werdenhäufig mit Marmor-Platten oder glasirten Kacheln ausgekleidet, der

Fig. 30.

Erholungsraum eines modernen Hospitals (Amerika).

Fussboden mit Linoleum oder Korkplatten bedeckt, die Fenster mitgematteten Scheiben versehen. Die Temperatur der Luft in denBaderäumen muss dauernd eine wärmere sein, als die in den Kran-kensälen, ca. 1920° R., da die Kranken in diesen Räumen längereZeit hindurch in unbekleidetem Zustande verweilen und insbesonderenach der Vornahme von heissen Bädern etc. in besonders hohemGrade der Gefahr einer Erkältung ausgesetzt sind. Die zur Vornahmevon Vollbädern dienenden Wannen werden meist aus Zink, wenn dieMittel der betreffenden Anstalt es gestatten, auch aus Kupfer hergestellt.Diese Metallwannen sind jedenfalls den eingemauerten, mit glasirten