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P. Jacob söhn,
räum aufhalten, in viel geringerem Maasse zur Geltung kommt, als inden eigentlichen Krankensälen, so ist es keineswegs nöthig, bei derinneren Einrichtung und Ausstattung dieser Räume mit derselben Sorg-falt und Aengstlichkeit nur solche Materalien zu verwenden, welche sichgegen eine häufige Behandlung mit Desinficientien besonders widerstands-fähig erweisen, wie Glas und Eisen; immerhin empfiehlt es sich, auchbei der Ausstattung der Tagesräume darauf zu achten, dass dieselbenvon Zeit zu Zeit einer gründlicheren Desinfection unterworfen werdenkönnen. Von besonderer Wichtigkeit ist es, auch in diesen Räumenfür eine gute Ventilation und ausreichende Helligkeit Sorge zu tragen.
Fig. 29.
Speisesaal eines grösseren Spocialkrankenhauses (Alland bei Wien).
Der Fussboden der Tageräume erhält gewöhnlich Linoleumbelag.Wände und Decke brauchen der Verzierungen nicht in dem Maasse zuermangeln, wie in den eigentlichen Krankensälen; es kann vielmehr hierdurch Anbringung von Stuck, Paneelen etc. der wohnliche und freund-liche Charakter der Räume erhöht werden. Auch eine reichliche Ver-wendung von Pflanzenschmuck, wie er durch die Aufstellung von mitTopfpflanzen besetzten Bänken an den Wänden und von in Kübeln ge-zogenen Lorbeer- und Tannenbäumchen oder Palmen dargestellt wird,wird in diesen Räumen einen günstigen Eindruck auf das Wohlbefindender Kranken und Reconvalescenten nicht verfehlen. Was die sonstigeAusstattung der Tageräume anlangt, so finden wir, falls dieselben gleich-