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auf das Krankenbett fällt, bei zweiseitiger Belichtung hingegen so, dassdas Kopfende der Krankenbetten an der gefensterten Wand steht. DieFenster selbst werden gewöhnlich als Doppelfenster angelegt, da dieseden Krankenraum besser gegen die Einflüsse der Witterung, gegen Er-höhungen und Erniedrigungen der Aussentemperatur abschliessen. Fenster-rahmen und Fensterkreuze aus Schmiedeeisen verdienen vor den hölzer-nen entschieden den Vorzug, da die letzteren leicht verqu eilen und nichtso dicht schliessen. Die Fenster müssen so eingerichtet sein, dass sichdie oberen Flügel, welche in hervorragendem Maasse zur Lüftung be-nutzt werden, für sich allein öffnen lassen, und zwar so, dass das Zu-strömen der Aussenluft beliebig regulirt werden kann, was man ambesten durch die Einrichtung verstellbarer Kippfenster erreicht. Auchsonst empfiehlt es sich, einige Fensterscheiben in sogenannte stellbareGlasjalousien umzuwandeln, deren einzelne parallele Glasplatten im ganzoffenen Zustande horizontal stehen, während sie im geschlossenen Zu-stande vertikal gerichtet sind und sich dachziegelförmig decken. Fürdie Innenfenster verwendet man zweckmässig etwas stärker grünliche,gemattete, mit paralleler Längsriefung versehene Scheiben, sogenanntesCatedralglas, welches die zu intensiven Sonnenstrahlen abwehrt. Diesen• Zweck erreicht man ferner durch leicht waschbare und leicht abnehm-bare leinene Fenstervorhänge, die nach Belieben vor- und zurückgezogenwerden können, am besten von hellgrüner, hellblauer oder hellgrauerFarbe. Häufig werden auch an der Aussenseite der Fenster, um dieSonnengluth von den Krankenräumen abzuhalten, sogenannte Rolljalousienaus grüngestrichenen Holzstäben oder Stoffraarquisen angebracht, die ver-mittelst verstellbarer Eisenstäbe regulirt werden; von hölzernen Fenster-läden, wie sie früher allgemein gebraucht wurden, ist man hingegen jetztganz zurückgekommen, da sie unbequem zu handhaben sind.
Die Thüren der Krankensäle werden gewöhnlich an denjenigenWandseiten der Bäume angebracht, an welchen sich keine Fenster be-finden, da alsdann das Eintreten von Zugwind beim plötzlichen Oeffnender Thür eher vermieden wird. Sie müssen vor Allem genügend breitsein, um die Krankenbetten und die grösseren Gerätschaften des Kran-ken comforts in bequemer Weise durch sie hindurchtransportiren zukönnen; ihre Breite ist daher auf mindestens 1 m festzusetzen. Fernerist zu betonen, dass die einflügeligen Thüren für das Pflegepersonal be-quemer zu handhaben sind als die zweiflügeligen, und dass das Oeffnenund Schliessen der ersteren sich schneller und geräuschloser bewerk-stelligen lässt als das der letzteren. Thürschwellen sind mit Rücksichtauf die Unbehilflichkeit vieler Kranker und überhaupt im Hinblick aufeinen möglichst schonenden Krankentransport zu vermeiden. Die Thürenwerden gewöhnlich aus Holz hergestellt, welches mit Oelfarbe übermaltwird; sie müssen möglichst glatt sein, ohne vorspringende Leisten undVerzierungen, damit es möglich ist, sie gründlich zu reinigen. Neuer-dings verwendet man auch schon vielfach steinerne Thürfüllungen.
Die Krankenbetten stehen gewöhnlich parallel zu einander in Reihen