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2,1 (1902)
Entstehung
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Fürsorge auf <lem Gebiete fies Kranlfencomforts.

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com fort eine wünschenswerthe Entwiekelung und ungehemmten Fortschritt.Dass auch die Aerzte der Verbesserung der Krankenpflege ein steigendesInteresse zuwandten, beweist die Thatsache, dass der berühmte BerlinerChirurg Dieffenbach (17941847) es nicht unter seiner Würde hielt,im Jahre 1832 selbst ein Büchlein:Anleitung zur Krankenwartung"abzufassen (Berlin 1832. A. Hirschwald), in welchem sich eine Fülleausgezeichneter und trefflicher Beobachtungen und Anweisungen hinsicht-lich der Ausübung der Krankenpflege findet, und welches eine äusserstwichtige Quelle für die Beurtheilung des Umfangcs des damaligenKranken com forts und eine willkommene Ergänzung des Martin 'sehenBüchleins in dieser Hinsicht darstellt.

Auffallend erscheint die Wahrnehmung, dass der Krankencomfort

Interieur eines Einzetkrankenzimmers im Jahre 1830.

(Aus Bartholin ä:Die barmherzigen Schwestern in München im Bezüge auf

Krankenpflege". Augsburg 1838.)

nach Dieffenbach's Schilderung schon einen weiteren Umfang hat,obgleich beide Werke im selben Jahre zur Veröffentlichung gelangten.Die Heizung . der Krankenzimmer beginnt hier bereits vereinzelt einecentrale zu sein und geschieht durch zuführende Röhren mit erwärmterLuft, ebenso die der Corridore und Baderäume. Jalousieen, Marquisen,grüne ßouleaux schützen gegen allzu intensive Sonnenstrahlen. Für diekünstliche Beleuchtung wird Abends ein Wachslicht in ein Gcfäss mitWasser gestellt, Nachts ein kleines auf Oel schwimmendes Blechkreuzmit Kork und einem feinen Docht empfohlen und vor den grossen Oel-lampen bevorzugt, deren grosse Flamme bei anhaltendem Brennen dieStubenluft verdirbt und deren Helle durch Milchglas oder einen grünenTaffentschirm moderirt wird. Auch die Technik der Nahrungsdarreichung