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Eschbacher,
einem Baumeister allein überlassen werden. Die passende Stellung oderAnreihung der einzelnen mögliehst freistehenden Bauten muss sieh vorAllem nach den Erfordernissen und nach der Bequemlichkeit des haus-wirthschaftlichen Dienstes richten. So muss es als ein unbedingt glück-licher Gedanke betrachtet werden das Wirtschaftsgebäude, von dem dieHauptthätigkeit — die Sorge für Nahrung und Reinlichkeit auszugehenhat — die Küche und Waschküche in die Mitte der ganzen Anlage zuverlegen. Dadurch werden zugleich die Höfe nach Geschlechtern undzwei gleiche Hälften räumlich getrennt. Unmittelbar hinter diesen liegenwohl angebracht die zum Betrieb der Koch- und 'Wasch-Apparate sowiezur Heizung der ganzen Anstalt dienenden Dampferzeuger mit dem hohenRauchkamine. Um diesen gemeinschaftlichen Mittelpunkt gruppiren siehdann in Weitem allseits offenem Viereck in genügender Entfernung voneinander die Wohn- oder Aufnahmsgebäude der Pfleglinge mit je zweigegenüberstehenden dreistöckigen Wohnhäusern. Des Kostenpunkteshalber ist man wohl berechtigt, grössere aus mehr (etwa drei) Stock-werken mit entsprechenden Zimmerhöhen besiehende Gebäude zu er-richten. Will man dann zwischen die beiden grossen Aufnahmsgebäude,noch etwa kleinere und niedrigere Absonderungshäuser für Unreinlicheoder Kranke oder Pensionäre stellen, so wird man zweckmässig dieersteren gleich ziemlich weit auseinanderrücken.
Die vier Flügelbaufcn stehen absichtlich am besten mit ihrer Längs-axe von Süd nach Nord mit gegeneinander gewendeten Eingangsseitenetwa nach folgendem Bilde:
Nord
Ost
Alle diese Bauten sind am besten ringsum von nutzbringendenGärten und Anlagen umgeben, von denen die grossen Höfe durch ge-deckte Wandelgänge oder Spazierhallcn getrennt sind.
10. Innere Eintheilung.
Die Eintheilung der vier Wohngebäude kann höchst einfach ge-staltet werden. Von einem für sich abgeschlossenen Treppenhaus gelangtman in den kleinen Vorplatz, welcher zur Vermittlung der einzelnenSäle, Bäder und Aborte dient. Ein grosser Saal von etwa 10—12 Meter