19derlich genug erscheinen. Hiermit soll aber keineswegsgesagt sein, daß auch in den spätern Jahren keineWunder hier geschehen seien; vielmehr kommen nochimmer die Zeit hindurch Gläubige, die erklären, daß siehier auf wunderbare Weise Hülfe und Genesung erlangthaben, bringen oder schicken Andenken dessen und selbstauch Zeugnisse und Beweisstücke der Wahrheit undEchtheit der wunderbaren Genesung, die an ihnen ge-schehen. Die Veröffentlichung derselben wurde jedoch inden letzten Zeiten nicht nothwendig gefunden. Zudemgeschehen hier so viele Wunder, die man nicht ver-öffentlichen kann und darf, und die doch wohl diewichtigsten sind, nämlich die wunderbare Genesung derkranken Seelen, die wahre und aufrichtige Bekehrungder oft veralteten Sünder. O, könnten hier die Beicht-stühle reden und die Wunder verkündigen, die Gottan so vielen, vielen großen Sündern wirkt, so würdemancher ganz anders über den Nutzen der Wallfahrturtheilen, als es jetzt geschieht!Die Quellen, aus welchen ich für die folgende Geschichte geschöpfthabe: sind: Die Chronik (Memorie boek) des Oratoriums zuKevelaer, anfangend vom Jahre 1646 und endigend mit 1793.Knippenbergh, Historia ecclesiastica Ducatus Geldriae, usquead annum 1700, — Peregrinus ad loca sancta a JoanneStaleno, gedruckt zu Cöln 1649, und die vier successive ausgegebe-nen Büchelchen: « Opkomste en voortgank der devotie binnen hetdòrp van Kevelaer » von den Jahren 1647, 1696, 1742 und 1792.2
Druckschrift
Die Wallfahrt zu Kevelaer : nebst Anh., enth.: Reihenfolge der Prozessionen im Jahre 1867
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19
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