Erythrina crista galli.
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Erythrina crista galli: fruticosa petiolis subacnleatis; foliolis oblongis acuminatisiritegerrimis glabris; calyce truncato subbidentato; aus calyce vix longioribus; filamento de-cimo libero. Willd. Spec. plant. III. p. 916. — Decand. Prodr. Regni reg. II. p. 413. —Willd. Enum. H. Ber. p. 743. — Dietr. Gartenl. IV. p. 27. — Erythrina laurifoliaJacq. Observ. III. p. c. ic. (?) Sm. Exot. Bot. II. tab. 93- — Bot. Reg. tab. 313.
Beschreibung.
Diese Erythrina soll in ihrem Vaterlande zu einem grofsen Baume heranwachsen; esist daher bemerkenswert!), dafs sie bei uns in den Gewachshäusern schon als kleiner Strauchblüht.*) Der Stamm soll ohne Stacheln sein, aber an den langen Blattstielen findet sich hieund da ein kurzer etwas gekrümmter Stachel. Die einjährigen Blätter sind dreizählig;jedes Blättchen steht auf einem zwei bis drei Linien langen etwas verdickten Stielchen; suchdas Eniblätlchen hat an der verlängerten Spitze des Blattstiels ein solches gegliedertesStielchen; am Grunde dieser Stielchcn sind kleine Drüsen, die Blättchen selbst sind fast vongleicher Grö'fse Jänglich-lancettförmig lang zugespitzt ganzrandig und wie slle Theile ganzglatt, drei bis vier Zoll lang und einen bis anderthalben Zoll breit. Die Blüthen stehen ein.zeln oder zu zwei und drei in den Blattwinkeln, auf ein bis anderthalb Zoll langen glattenrothen Blattstielen und zeichnen sich durch ihre Gröfse und purpurrothe Farbe aus.
Der Kelch ist glockenförmig, abgestutzt, roth und mit einem häutigen braunenRande eingefafst, der auf der Seite des Kiels in einen oder zwei spitze Zähne endigt; anden Knospen ist der Kelch viel länger, röhrig. Die abwärts gebogene Fahne ist eiförmig,stumpf, an zwei Zoll lang, über einen Zoll breit, sehr schön purpurrote; der Kiel ist auf-recht, viel kürzer, nur wenig gebogen an der Spitze stumpf oder zweispaltig; die beidenFlügel (alae) sind sehr klein, kaum über den Kelch hervorragend, eiförmig, spitzund an dem Kiel anliegend.
Die Staubgefäfse und der Gsiffel ragen nur wenig aus dem Kiel hervor; neun Staub-fäden sind verwachsen; der zehnte ist frei, alle sind grünlich und glatt; die zweifächrigenStaubbeutel sind auf dem Rücken angeheftet, grünlich-gelb.
Der verlängerte Fruchtknoten ist weichhaarig; der Griffel ist hakenförmig.gekrümmtglatt und roth.
Die Frucht kam nicht zur Ausbildung.
Vaterland.
Brasilien.
C u 1 t u r.
Dieser schöne Korallenbaum, verlangt bei uns die Unterhaltung an einer luftigenhellen Stelle im Warmhause. In den Wintermonaten verliert diese Pilanze gewöhnlich den
*J Sollten hier nicht vielleicht zwei nahe verwandte Arten verborgen liefen?