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[Textband] (1831) Sammlung schön blühender Gewächse Text
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Erythrina crista galli.

Taf. 100.

gröfsten Tbeil ihrer Blätter, weshalb ihr während dieser Zeit nur wenig Wasser gereichtwerden darf. Im Sommer bedarf sie mehr Feuchtigkeit, und es ist das Ueberspritzen derBlätter am Abend warmer und trochner Tage, so wie fleifsiges Lüften nöthig. Die Erdeworin die Pflanze vorzüglich gedeiht und reichlich blüht, besteht aus drei Thcilen Laub-erde, einem Theil Mergel oder gut verwester Basenerde und mit einem Theil feinen Wasser-sandes vermischt.

Vermehren läfst sich dieser Strauch leicht durch Stecklinge, welche in Töpfe ge-pflanzt, in ein warmes Mist- oder Lohbeet eingegraben, und mit Glasglocken bedecht wer-den. Die Saamen säet man in Töpfe und bringt sie in einem warmen Mistbeete zum Keimen.

Die Blüthenentwicklung dieser prächtigen Pflanze fällt in die Monate Mai und Juni.

Erklärung der Tafel.

1. Ein blulienderZweig. 2. Ein Blattstiel mit den Drüsen. 3. Eine Bliithenknospe. 4. Eine Bliitheohne die Fahne. 5. Die Staubgefäfse. 6, Der Fruchtknoten. 7. Derselbe oeöffnet, -vero-röfsertdargestellt.