GEORGINA VARIABILIS Willd./
DIE VERÄNDERLICHE GEORGINE.
Syst. Lin. Class. XIX. Ord. II. Syngenesia Polygamia superflua,Syst. nat. Familia Coinpositarum. (Corymbiferarum Juss.)
Char. der Gattung.
Blüthen zusammengesetzt, gestrahlt. Der gemeinschaftliche Kelch doppelt, der änfseremehrblättrige abstehend, der innere achttheilig (gefärbt). Die Blüthen der Scheibe zwittrig,fruchtlos mit fünf verwachsenen Staubbeuteln, die des Strahls zungenförmig, unfruchtbar.Fruchtboden flach, mit Spreublättchen. Achenium (Samen) ohne Samenkrone,
Flores compositi radiati. Calyx communis (periclinium) duplex, exterior polyphylluspatens, interior octopartitus (coloratus). Flosculi disci tubulosi hermaphroditi, (antherisquinque connatis), radii ligulati neutri. Receptaculum planum paleaceum. Achenia calva(pappus nullus).
Char, der Art,
Die veränderliche Georgine. Stengel aufrecht ohne Reif, Blätter gefiedert miteiförmigen lang gespitzten gesägten unten glatten Fiederblättchen.
Georgina variabilis Willd. Caule erecto nudo, foliis pinnatis pinnis ovatis acu-minatis serratis subtus glabris. Willd. Enum. Hort. Ber. p. 899. Spec. plant, ed. Willd. HI.p. 2134. Kunth. Syn. plant, aequin. orb. nov. II. p. 486. Dietr. Gartenlex. Nachtr. III. p.465. Dahlia superflua Act. Hort. Kew. V. p. 87.
Beschreibung.
Die Wui'zel besteht aus mehreren starben fleischigen länglichen einfachen Knollen, diemit ihrem oberen Theil aus dem Wurzelstock entspringen und an ihrer Endspitze in langeWurzelfasern auslaufen. Der Stengel ist aufrecht, krautartig, rund, nach der Spitze hinmehr oder weniger mit kurzen rückwärts gerichteten weifslichen Haaren bekleidet, drei biszehn Fufs hoch; seine Aeste sind lang, aufrecht - abstehend. Die Blätter sind gefiedert, ge-genständig auf ausgebreiteten am Grunde verwachsenen Blattstielen; in der Nähe der Wur-zel und gegen die Spitze hin kommen auch dreizählige Blätter vor; in der Mitte des Sten-gels sind sie gewöhnlich aus fünf Fiederblättchen gebildet, von denen die beiden unteren ge-stielt und gewöhnlich noch einmal getheilt, die beiden oberen hingegen sitzend sind, mit her-ablaufender Blattsubstanz. Die Fiederblättchen sind eiförmig, spitz, mit ungleicher Basis, amBande gezahnt, unten blafs, glatt, aderig, oben dunkelgrün mit rauhem, aber dem blofsen
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