24hatte, und noch so viel Andere von anerkanntem Ruf. Inder Schlachtenmalerei führt der rühmlichst bekannte Camp-hausen als Senior den Reigen, den er mit Hünten, Bleib-treu, Northen, Sell u. a. bildet.Die Akademie hatte nach und nach aufgehört der Mit-telpunkt der schöpferischen Kräfte der Schule zu sein, die sichnun vielmehr ihr gegenüber zu voller Selbständigkeit erhoben.Zahlreiche Werkstätten entstanden außerhalb der akademischenRäume und bald legte die Gründung eines Künstler=Unter-stützungs=Vereins, dessen überaus segensreiches Wirkennoch heute in voller Thätigkeit besteht, sowie später die Er-werbung des berühmten Jacobi'schen Grundstückes zuPempelfort und die Erbauung des weltbekannten Künstler-hauses, genannt „Malkasten“, glänzende Zeugnisse dieserSelbständigkeit ab. Die Constituirung eines Lokalver-eins der großen deutschen Kunstgenossenschaft war nicht min-der ein schöner Beweis des Gemeingeistes der DüsseldorferSchule, welche seitdem im In= und Auslande anerkannt dasteht,als eine Macht, deren Autorität und Wort in allen Kunst-angelegenheiten gewichtig in die Wagschale der Entscheidung fällt.Schadow empfand diese Veränderung seiner eigenenSchöpfung wohl mit einem gewissen Schmerz und sicherlich ineinem viel höheren Grade, als eine nachträgliche Betrachtungdieser Zustände des auf= und abschwankenden Werdens füruns gerechtfertigt erscheinen läßt, die wir diese Wendung nachden nächsten Zielen des Strebens der Gegenwart vielmehr alsnatürliche und nothwendige Uebergänge zu erneutem lebendigenFortschritt ansehen müssen, wie etwa jetzt das Auftreten der
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