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Schadow und seine Schule : Festrede
Entstehung
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16der Düsseldorfer Schule bald zu überraschend reicher Blütheentfalteten. Das war der Hintergrund jenes reichen Lebensden man auch heute nicht vergessen darf, denn er gehört noth-wendig zum Figurenbilde jener Zeit.Bei alledem hatte Schadows praktischer Blick bald erkannt,daß jede, auch die beste Theorie eines gesunden, festen Bo-dens der Wirklichkeit bedürfte, daß zur Produktion überalldie Consumtion gehöre, daß beide sich wechselseitig bedingen.Aus diesem Gesichtspunkte wurde er der geistige Vaterdes Rheinisch=Westphälischen Kunstvereins. AufsBereitwilligste unterstützt dabei von den Behörden und denedelsten Persönlichkeiten des Landes. Unter diesen war es vor-zugsweise der verdiente Fallenstein, der dem jungen Unter-nehmen Form und Gestalt verlieh, Männer wie Immermann,der alte Graf Spee und vor allen Prinz Friedrich vonPreußen, der hohe Protektor der Schule und des Vereins,der unvergeßlich fortlebt in beiden, Friedrich Wilhelm IVschon als Kronprinz, sie Alle brachten freudig der jungenvaterländischen Kunst thatkräftige Unterstützung entgegen.Der treffliche Mosler war es, der in großartiger Voraus-sicht der jungen Stiftung den ungeheuren Vorzug vor allenandern damaligen Kunstvereinen, als schönstes Eingebinde mit-gab, den Fonds für öffentliche Kunstwerke, der seitdem soGewaltiges auf dem Gebiete der monumentalen Malereigeleistet hat, wie kein anderer Verein seinesgleichen, ja wiekaum ein fürstlicher Mäcen zu leisten vermocht hatte. Drei-undachtzig Nummern umfaßt das neueste Verzeichniß seineröffentlichen Werke, darunter umfangreiche Cyklen, wie der Rath-