42möglich gewesen, diesem ehrwürdigen Man-ne gefährliche Lehren anzudichten? EinemManne, der mit so vieler Wärme Tugendlehrt, der nur mit Verehrung, und Würdevon Religion spricht, sie als die einzigeQuelle der menschlichen Glückseligkeit be-trachtet; der als ein erklärter Feind allerBibelspötter gegen Irreligion mit MannesKraft kämpft; der jene erhabene Wahrheiten,welche der Theologie zur Grundlage dienen,mit Muth und Feuer behauptet; der durchseine deutsche Emile sich Beyfall aller Er-zieher, und durch seinen sanften unverfälsch-ten Karakter die Liebe der deutschen Nationsich erwarb!XV. Aufklärung.Solle wohl vernünftig können vermuthetwerden, daß keiner derer DomherrenFeders Schriften gelesen haben? Sollenselbige es machen, wie die bönnischen Bon-zen, welche aus nicht eingesehenen Schrif-ten Stellen anführen, und nach ihrem Ei-gendünkel vermehren, verminderen, zerstümm-len, und verfälschen? Solle ferner der He-rausgeber einen rechtlichen Glauben verdie-nen, wann er von Feders Tugend, Reli-gion, Wahrheiten, Ziehungen und Liebe derteutschen Nation zeugen wilt? Da er diebönnischen Jrrlehren, Schwärmereyen, Ketze-reyen,
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Aechtes Actenstuck der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem Bönnischen Universitäts-Briefschranke
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42
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