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Aechtes Actenstuck der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem Bönnischen Universitäts-Briefschranke
Entstehung
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13Von garſtigen faulen Betretern der GaſſenIhr wolltet die Kinder verderben nicht lassen:Um unter der Sorge der Lehrer zu seyn,Ihr schicktet dieselben zur Schuhle hinein.Wenn Neigung sich hatte zum Bösen gebogen,Sie wurde vom Lehrer ins Gute gezogen.Wenn schickten die Eltern Onanen heraus;So kamen doch wieder Josephen nach Haus.Itzt Gassen=Gesindel besteigt die Katheder.Was soll ich es schweigen? es weis es ein jeder.Man prediget: mit epikurischer LustDie Kinder sich sollen ergötzen die Brust.Wenn Schurken, und Hefen der LüderlichkeitenDie lerende Jugend zum Laster verleiten:O! Ist es denn Wunder, daß Glaube vergeht?Der Schüler nur Possen, nicht Gründe versteht.Ein Spiegel der Bosheit verachtet die Guten,Unrühige Bonzen, die höllischen BrutenEmpfiehlt er dem Fürsten, und hebt sie empor,Und setzet die Laster den Tugenden vor.Wenn Mönche gethane Gelübde bereuen,Sich über verfallene Sitten erfreuen;So werden sie Lehrer, bekommen Gehalt:Dann glänzet das Laster in Tugend Gestalt.Dann schmeissen die stinkenden fleischlichen BöckeMit ihrem besudelnden Kothe die RöckeDerjenigen, welche sie nehmen in Schutz,Auf daß sich verliere der Tugenden Putz.So eile denn Städtchen? Dem Fürsten es klage.Eröffne dem Vater die misliche Lage.Er jage das Spiegel= und Bonzen GeschmeißSo deine Bewohner der Tugend entreißt.Text.