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Versuch, ob die Gülich- und Bergische Landesgesäze zur Aufklärung derselben Geschichte in sistematische Ordnung zu bringen seyen in einer Sammlung, deren Amortisazions-Gesäzen und Zugabe zweyer Münz-Edikten von den Jaren 1494 und 1620 : entworfen im Jar 1786
Entstehung
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Amortisazions=Gesäzen.§. 12.Unnötig wird seyn, wegen der Gültigkeit unserer Gesäzen vie= Und derenselbenles zu erwänen; indeme genug: daß das Hauptgesaz vom Kaiserlichen Gültigkeit.Kammer-Gericht den 3ten Oktober 1560 (a) sodan, daß hiernächstunsere im J. 1564. revidirte Landesordnung von Wailand KaiserMaximilian dem II den lezten Julius nemlichen Jars bestätigetworden, welche von jener Zeit unser eigenes Gesazbuch gewesen (b); fernerdaß in solchem das weesentliche unserer Amortisazions=Gesäzen enthalten,und daß die nachherige Edikten eine Folge der uralten Landes=Verfassungseyen, wie in Gegeneinanderhaltung dieser mit jenen sich ergeben wird.(a) Ita quoque Statutum Juliacense quod subjectos verat, sua immobiliadenen Geistlichen zu verschreiben, approbatum in Camera 3tia 8bris1560. sind die Worte: Klock de Contrib. cap., 12. n. 89. §. Simi-liter in quibusdam Germaniae locis, &c.(b) Voëz in hist. Jur. Civ. Jul. & Mont. N. 17. 47.Zweytes Kapitel.Von denen ältesten Gülich= und Bergischen Amortisazions-Gesäzen aus denen fünf= und sechszehnten Jarhunderten.§. 13.Die älteste Spuren dieser Gesäzen werden in einem bewärten alten Das erste undKopie=Buch deren der Bergischen Ritter= und Landschaft zustehen= älteste ist vomden Privilegien, alten Gewohnheiten, und Rechten betroffen, in welchem J. 1478.unter anderen folgende Rubrick zu finden:„ Dese nachgeschrieben Puncten hant de gemeine Ritterschaft des„Lantz van den Berge vp Donrestag na synt Matheus Dage„Anno etcLxxvjjj zo Upladen (a) vp dem Ritterdage ind Lant-„ dage vnsem lieuen gnedigen Landtfürsten ind Herrn van Guylge ind Berg ꝛc. vurgegeuen.(a) Oder nach Anleitung der vom Rabe in Calendario festorum, dierum-que mo-atque immobilium perpetuo mitgeteileten Ausrechnung, den28ten September 1478§. 14.Solches enthaltet unter anderen folgende Stellen:Zu wissen, dat vp diese selve vurg. Zyt vuse purg. gnedige Lant= Geistliche mö-fürst und Herr synre Gnaden Hertzougdom van dem Berge eine gen keine Ritter-Verschryuonge doin geuen hait, dat van nu vort an nummer-meh egeine Geistliche Luide, Burger, noch huyßluide egeinevrye Rittergueder in dem vurß. Lande van dem Berge gele-gen nit sullen gelden noch belehnen.auch keineDesglichen en sullen ouch egheine Geistliche Luide noch RitterSchaz=Gütereschaft egheine Vaidt (a) noch Schatzguedere in dem Burßkaufen.A 2„ Lande(a) Anscheinlich Lehngüter.