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3 (1903) 1587 - 1592
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742
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18.März

742 1587 96*.

1587,

%.* Kheven hüller an den Kaiser. 1

(Schritte Kh. und der Kaiserinmutter und Erklärung Philipps II. inSachen der polnischen Königswahl. Savoien und Parma als Kandi-Madrid daten genannt. Damville, Lansac und die Guisen von Spanien be-zahlt. Die K. von England fürchtet nicht die Armada, sondern dieDiplomatie Spaniens. Seine Bemühungen um eine Aussöhnung desErzh. Matthias mit Philipp II.; der König ist hiezu geneigt, ohneaber vorläufig auf die Bitte um ein Handbillet sowie um Pensionfür Matthias einzugehen, der vor allem nach Haus zurückkehrensoll. Die Nachricht von einem päpstlichen Vorgehen gegen die

weltlichen Kff.)

Hat dessen Sehr, vom 3. und 4. Febr. betr. Polonica undErzh. Matthias erst am 27. hier durch die Fuggerischen erhalten.Der K. wird aus seinem Sehr, zu Händen des Don Guilem de Sandemente vom 10. Januar über Polonica gesehen haben, dass erauch ohne Befehl hierin nicht gefeiert. Hat jetzt neuerdings mitder Kaiserin darüber gehandelt und Tags darauf Audienz beimKg. gehabt, zuerst demselben die Wichtigkeit der polnischen Sacheund den Wunsch nach baldiger Resolution vorgetragen sowie aufdessen Wunsch etliche Partikularitäten, so gut er sie gewusst,entdecktund haben schliesslich dahin geantwort: yo dire ä DonJuan de Ydiaques que vaya ä traetar con vos sobre este parti-colar, y se harä en el lo que. ä vos os [!] pareciere. Dise deskönigs antwort hat mich bewegt, das ich hernach an si ain credit-briefie zu furfallender polnischer not, auch das ich auf VespasianoGonzaga mit höchstgedachter kaiserin M. allergn. Fr. guetachten(soverr er E- Mt.' zur nachsetzung derselben traetation notdurftig

dünken) gangen.....Also hab ich mich auch dahin bearbait,

das der könig den polnischen stenden, wie zur zeit als gedachtermarques de los Veles in Poln zogen, beschehen, geschriben undzum überaus also auch die kaiserin den, so jetzo die polnischensachen con titulo de secretario alhie tractiert, mit namen NicoiaoSecovio, zue sich gefordert und an ihn begert, solle bei derkönigin seiner frauen und gedachten stenden von baider I. Mt.wegen guete offitia E. kais, Mt. und ihrem hochlöblichen hauszum pesten, mit mererm zue diesem notturftig und gehörig,prestiern, dessen er si dann erpoten. Ich hab ihn auch zue gastgeladen und meines tails hierüber getan, das ich als gehorsamisterdiener und landman schuldig. Es schreibt auch die kaiserin seinerkönigin ain briefl zue antwort aines andern, so er I. Mt. vordisem von ihr geantwort, und ain anders, so hieneben kumbt; darintuet I. Mt. auch müetterliche offitia wegen der polnischen suc-cession mit ihr; wais nicht anders, beschehe vom könig auf meinguetachten auch. Auf welches alles sich der könig wie volgt

1 Vgl. III. 27 A. 1; ich gebe das dort nur kurz citirte Sehr, hierin seinem Hauptinhalt nachträglich wieder.