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sollen, endlich wann und wo in den Niederlanden zwischen P. undden Englischen ein Anfang der Verhandlung gemacht werden soll(worüber er auch an England geschrieben hat); will sich nachbeiderseitiger Erklärung mit der Sendung seiner Abgeordnetenrichten. 1
Kopenh. D. Prot. 1586—88.
95*. Wilhelm von Baiern an Bischof Julius von
Würzburg.
(Stellung des Kaisers zum Reformationswerk des B. Julius; Bamberg,katholische Vorbereitung für den künftigen R. Tag auf einem Tagdes Landsbergischen Bundes; Dietrich Echter abzufertigen; Vieheuserist einverstanden; Korrespondenz mit Sachsen; Erklärung Würtembergs.)
„Postscripta.
Auch, besonder lieber und hochvertrauter her und freund,E. L. solle ich auch nit pergen: als ich jungstlich mit I. Mt.vicecanzler D. Vieheuser allerlei vertraulich geredt und underanderm auch E. L. reformationwerch 2 gedacht, daneben : begert,I. Mt. dahin zu vermögen, E. L. deshalben genedigist | zuezu-schreiben, dieselben ires löblichen Verhaltens und Verrichtung zuloben und solches fortzusetzen, wie auch Bamberg L. gleichfalssolchem exempl nachzufolgen und E. L. vorhaben zu befurdern zuvermanen: das ich wol sovil gespürt, das solches bei I. Mt. etwasschwerlich zu erhalten sein mecht, entgegen aber auch sovil ver-nomen, da E. L. also fortfahren (.wie si dann on allen zweifl tunwerden), das si E. L. auf den fall guetes schütz bei I. Mt. zugetrösten, welches dann auch nit wenig ist. Und mecht E. L.(doch on massgebung und für sichs selbs unvermeldt mein) auchden vicecanzler ersuechen, auf zuetragende not solches bei I. Mt.zu befurdern, desgleichen von E. L. solches bei erzherzog Ferdi-nands L. auch urgiren, bei I. Mt. darob zu sein, das si E. L.zn jeder zeit gueten schütz halten und auf den fall die unge-horsamen zu der gehorsam vermonen wollten.
So wer ich gedacht, doch auf E. L. guethaissen und ver-bessern, mit glegenhait einen bundstag auszutreiben und underdemselben schein auch ad partem vertraulich von etzlichen sachenzu reden, so auf ainem künftigen reichstag durch unsere Wider-sacher auf die pan komen, und wie solchem alsdann zu begegnen
1 Vgl. Heinrich von Ranzau an Christian von Sachsen, „Hastedein Ditmarschen" (Herstede), 8. September: Dr. Heinrich Sudermanschreibt (sicher mit Vorwisssen Parmas), er hoffe, der kgl. Gesandtesei wieder aus Spanien zurückgekommen („er wird nun nicht weitsein; hir ist er noch nicht angelanget"); die Friedenshandlung werdewohl nicht dahin gerichtet werden, „das die unterdan ihre frei religionhaben mochten, den das were den knecht baven den herren gesetzen",sondern auf Verstattung freien Abzugs mit Hab und Gut | unterGewähr eines längeren Termins (Dr. 10709, eigh.).
* Vgl.J. N. Buchinger, Julius Echter von Mespelbrunn, B. vonWürzburg (Wurzb. 1843), S. 173 ff.