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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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721
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71* (1585) 721

(1585.)

71.* Instruktion des Pfalzgrafen Georg Hans für

seinen an Alexander von Parma abgefertigten Diener

Francois von Fontaine. 1

(Eine schwedische Heirat für Parma. Aufnahme eines von der Synodezu Nimes [1572] G. H. gemachten Anerbieten-», da< Kaiser Maximi-lian zu nnterntiiizen geneigt war; Anfang zu einer Teilung Frankreichs.Spanische Hülfe in ,0r. H. Erbt'orderun^ssache gegen Kurptalz. Kanal-projekte u. s. w. Spanische Bestallung für Georg Gustav.)

1)Erstlich das die Ursachen (wo wir uns zu S. L. begeben)seie von einer tractation eines henrats zwischen S. L. und derK. W. in Schweden unsers geliebten hern Schwagers etc. tochter.

2) Für den zweiten puncten, das vor der zeit Languedock,Provinz, Delphinat und Candat [!] uns erfordert gehabt für ein erb-berren der selben landen durch ein «eueral concilium gehalten zuNimbs; 5 welche forderung wir kaiser Maximiliano houhb blichergedechtnus an die hand gegeben und auf dero söliue einen trans-feiiren wollen, aber I. Mt. im rat befunden, das wir in unseremDamen dieselb handlung dreiben solten, in eum finem, das dardurchFrankreich geteilet und getrennet möchte werden und desto wenigerdem haus Oesterreich, auch Spanien mit iren französischen practikenschaden". Der Kaiser wollte soviel als möglich bei den Kreisenverhindern, dass deutsches Kriegsvolkwider uns und unsern häufen"Dach Frankreich gelassen werde,doch das wir I. kais. Mt. alle-zeit von demselben ort landes erkennen solten von allem dem-jenigen, so man einnehme"; ferner sollte er, ,,so wir in ruhige pos-session kernen", dem Kaiser jährlich 400 000 Gulden Tribut geben,jedem Kf., ebenso dem rheinischen, fränkischen und schwäbischenKreis je 100 000. Der Kaiser schrieb deshalb eigh. an Sachsenund Brandenburg und die geistlichen Kff., die alle damit einver-standen waren, bis auf Pf. Friedrich selig, der ihm die beidenlanguedokischen Gesandten durch Conde" (gegen den er dann ver-gebens zu Strassburg Arrest begehrte) abpraktiziren half. Da nunGelegenheit, solche Dinge wieder anzuzetteln, und Kaiser und Kff.gewiss wieder dazu geneigt seiu werden, könnte man auf dieseWeise Frankreich in drei Faktionen spalten, von denen Spanien,das jetzt nur eine hat, unvermerkt auch die zweite haben könnte.

1 Vg 1 . II. 380. In einem Sehr, an Parma, LUtzelsteln 28. April1585, behandelt G. H. seine Kanalprojekte; am 16. Augusr ersucht eraus Köln P. um eine Unterredung, wegen deren er am 27. Aug. ausLiittich seinen Rat Andreas Lang an P. abiertigt; am 31. Aug. (Lüttich)klagt er, dass noch keine Antwort da sei. Ein weiteres Sehr., VHdenz20. Sept., dankt für P. eingetroffene Antwort, mit dem Bemerken, dererste an P. abgesandte Diener Franz von Fontein >ei vielleicht nieder-geworfen worden; er habe nachher noch Andreas Lane; und Dr. LorenzMüller nach Lüttich geschickt und ersuche nochmals um eine Z isammen-kunft (Hrüs-el, Corr. d'Alex. Farnese avec des Comtes Palatins).

Vgl. No 98 (S 84).

B e 7. o 1 d . .Briete des Pialzgrafen Jobaun Casimir. III. 46