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avec le temps, si dieu me continue la vie". Liegt seit 12 Tagenschwer am Fieber darnieder. Schickt Navarras ausführliche Be-antwortung seines Anbringens und Sehr, an G. vom K. undChätillon. „J'ay este grandement contrist6 des piteuses nouvellesde la reddition de Bonne, ensemble de ce que mous r Junius, quia passe en ceste ville depuis huict jours, a asseure, que V. Exe.se trouve abandonnee de tous les princes de l'Empire. Que syainsi est, V. Exe. fera sagement de se conserver en sa [!] duchede Westphalie avec peu de forces ou de se refugier en lieu qui nesoit fort eslogne de la dite duche, cedant au temps et ä la furiede l'eunemy pour quelques mois. Car j'espere que si le roy deNavarre peut induire quelque grand de ce royaume au bien devoz affaires, que le tout ira mieulx qu'il n'a faict par le passe.Sa M t<s a escript ä monseig r le prince Casimir, le priant et exhor-tant de n'abandonner V. Exe. en une cause si juste et si sainete.J'ay pri6 mons r le docteur Glauburg de faire tenir en diligence äS. Exe. les lettres que Sa. M t6 luy a escript ä ces fins".....
Wiest). Dill. Korr. 1584. Oop.
!■ 54.* Possevino an den Kardinal von Como.
A "il (Der Kaiser gegen, der Nuntius und der spanische Gesandte für seine^ Keise nach Sachsen. Hergebrachte Vorsicht des Kaiserhofs. Ein™ ra 8 Entgegenkommen des Papstes könnte den Kf. August vielleicht aufehrgeizige Gedanken bringen, jedenfalls aber in seiner Haltung be-züglich der kölnischen u. a. Fragen bestärken und den Weg zu seinerBekehrung bahnen. Eine kaiserliche Sendung nach Sachsen. Fran-zösische Anknüpfungen mit dem Kf.)
. . Der Kaiser blieb trotz seiner Einwendungen dabei diesächsische Reise zu widerraten 1 und erbot sich ihn beim Papst zuentschuldigen; der Vizekanzler schickte sogar zum Nuntius, „perchemi dispouesse a differir questa andata". Hat erwidert, dass erjetzt nicht gehen werde, für die Zukunft sich aber zu nichts ver-pflichte; auch der Nuntius u. a. „eminenti" meinten, er könnenach der Rückkehr aus Polen die Reise machen. „Et tutti etmassimamente 1'68 del 72 2 attribuisce a fatale ruina (per usardelle sue parole) di questo Imperio, che non solo non si deliberi
1 Am 18./28. März berichtet P. an C. über seine Audienz beimKaiser, dem er den Inhalt des Breves für Sachsen mitteilte und d erdie Reise nicht missbilligte, aber betreffs eines mitzugebenden Sehr,an den Kf. nur sagte, er wolle daran denken. Dagegen riet diekais. Antwort an P. vom 21./31. März zur Verschiebung der Reisebesonders mit Rücksicht auf die Besorgniss der protestantischenFürsten vor einer päpstlichen Liga, die vor wenigen Monaten fasteine Gegenliga hervorgerufen hätte [vgl. Bezold, K. Rudolf und dieLiga, S. 26 ff.], sowie auf die gegenwärtigen Wer&ungeu huge-nottischer Gesandten bei den Fürsten; die Reise würden jenemVerdacht Nahrung geben und diesen Werbungen um so mehr Gehörverschaffen.
2 Gemeint ist vermutlich der Gesandte Philipps II. am Kaiserhof,San demente.