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die Worte beigesetzt: „Ist dir nicht wol, so bleib davon, damitdu nicht krigest bösen lohn." Der Kf. von Sachsen missbilligteauch, dass Würtemberg diese Dinge an den Kaiser gebracht; derKaiser habe alles dem Kf. mitgeteilt, dieser aber nichts daraufgeantwortet, 1 „westen auch schir nit, uf welchen weg sie es ver-stehen sollten". Pauli führte hiezu das Exempel an, wie es Kur-sachsen mit Johann Wilhelms Vormundschaft gehalten, und sagte,„J Ch. Gn. hetten gleichwohl ungeacbt der Verordnung keinenandern zu derselben Vormundschaft komen lassen wollen". 2
I. C. liess durch seine Gesandten bei Sachsen und Branden-burg etlicche besondere Punkte vorbringen, darunter auch diese:es sei dahin zu wirken, dass die Bestellung des Kammerrichtersnicht allein bei den Papisten stehe, die grossen Strafen, derensich der Kanzleiverwalter unterstehe, abzuschaffen, der Visitationhalben besseres Aufsehen zu haben, die ausschliessliche Besetzungder Kanzlei mit Papisten abzustellen. „Item das die graven undherren A. C. der Stift auch vehig sein und darein genomen werdenmochten. Item herzogen J. C. den Unkosten, so er zu diesercolnischen expedition ufgewendet und sich uf 20 000 fl. erstrecket,widerumb zu erstatten. Bischof Gebharden nicht zu verlassen;und geschee demselben ungutlichen, als solte er gutliche haud-lung ausgeschlagen haben, sondern dieweil ihm vorgehalten wordenzu resigniren und abzutreten, ehe er berichtet worden, was diemittel sein solten, dardurch er zufriden gestelt werden solte, sohette er dasselbig nicht tun können." Daneben zeigten diePfälzer an, Gebhard solle aus dem Stift Utrecht grosse Vertröstungund Beistand haben, auch gute Aussichten auf Hülfe aus demNiederland, weshalb er sobald nicht abstehen werde und die
A. C. Verwandten ihm beispringen sollten ..... Gestern kam
Zeitung von der Einnahme von Bonn.....
Mc. Fürstensachen CXXIV. 1020. Conc.
29. Febr. 51,* Johann Casimir an König Friedrich von
" eidel - Dänemark.
berg
Auf Fr. Sehr, vom 8. huius mit der Begründung der kgl.Ablehnung der durch Pullitz erbetenen Geldunterstützuug. 3 Die-selbe wäre freilich heute (nach dem Fall von Bonn) nötiger als je.Die Spannung zwischen Dänemark und Polen. Konvent der A. C.Verwandten von Sachsen u. a. fallen gelassen, obwohl auf dembevorstehenden Rotenburger Tag die Aussichten für Gebhard
1 Dies ist nicht richtig; August hatte schon am 19. Januar demKaiser seinen Ratschlag mitgeteilt, vgl. IL 244 A. 1.
- Es folgt hier der Bericht über D. Werbung bei Kurbrandenburg,ebenfalls mit Nachrichten über die dortige Werbung der Pfälzer sowieüber den Konvent zu Rotenburg. Zum Streit wegen der Vormund-schaft über die Söhne Johann Wilhelms von Sachsen (f 2. März 1573),deren Kf. August sich trotz des väterlichen Testaments bemächtigte,vgl. Böttiger-Flathe II 2 , 29 ff. -
3 Vgl. No. 38.*