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muss er ihnen nacheilen, um wenigstens die Obersten und Ritt-meister vor dem Abreissen der Fahnen anzusprechen und sichdann nach Haus zu begeben, wo er auch vom K. zu hören hofft.
Kopenhagen. Johann Casimir. Or. (pr. ]0. April),
18.* Fabian von Dohna an seinen Bruder Ach atius.20. April
(Heidelberger Hochzeit. Gesandtschaft Ferraraa bei J. C. Seine H ei ael -Bestallung als Diener J. C.) Derg
. . . Von seinem Herrn hieher zur Hochzeit 1 geschickt; solldann, wie er glaubt, nach Prag. . . . Grosse simultates zwischenFerrara und Florenz; es hat auch Ferrara neulich gesanten beiM. Gn. H. gehabt". 2 J. C. hatte ihn im letzten Zug reich bedacht;wären sie nur bezahlt worden! aber alle Menschen sind arm ausdem Zug gekommen. Als er nach dem Zug seinen Abschied forderte,Hess ihm J. 0. durch Statthalter und Räte seine Zufriedenheit mitseinen Diensten erklären, „gedöchten mich auch nullo modo zulassen; sind verba formalia gewesen; princeps te non cogitatdimittere ullo modo"; alle seine Einwendungen halfen nichts; eswurde ihm nicht nur von J. C. selbst und Statthalter und Räten,„sondern auch letzlich von meiner gn. furstin und frauen" unddem eben anwesenden sächsischen Gesandten Abraham Bock 3 der-massen zugesetzt, dass er nicht umhin konnte („praeservata tarnenmihi mea libertate"), noch einige Zeit zu bleiben. . . Er bewilligteein Jahr (bis Ostern 1580). Wurde bestellt „ufl. F. Gn. zu warten,es sei in der canzlei oder anderswo mich zu gebrauchen in lega-tionibus etc.; gehet ein christlicher zug vort, so mag ich ziehen,wan M. Gn. H. schon selbst nicht zeucht; und was der punctenmehr sein". Marschalk zu werden schlug er aus genügsamenUrsachen ab, ,,davon izo nicht viel zu schreiben;" ebenso zog eres vor bei J. C. zu bleiben, statt in der Oberpfalz dessen Statt-halter zu werden. „Viel hüben sind alhie nicht zu verdienen.Aber princeps ipse est optimus und stehen ihm grosse sachen nochvor, das etwan heut oder morgen ein gut gesell nicht so gar übelbei ihm sein möcht". Erhielt drei Pferde nebst Futter und Mahl,Hofkleidung und 200 fl. an Gold. . . .
Archiv der Grafen zu Dohna-Lauck. Eigh.
1 Vermählung Karls von Südermannland mit der Tochter des Kf.Anna Maria (Schmidt. Dohna S. 24). Dohna in der Selbstbiographie :„In diesem jähr begab ich mich auch genzlich in M. Gn.- H. dinste.Ich wart von I. F. Gn. naher Heidelberg als ein gesanter zu churf.Ludwigen geschickt in fürnehmen geheimen sachen".
' J. C. Kalender 1580: 5. Mai „ist ein ferrarischer gesandter zuWachenheim ankörnen"; 6. Mai: „frue ist der ferrarisch gesandt an-körnen und seine Werbung anbracht", dann Nachmittags „uf Neustadtgezogen".
8 Vgl. I. 158 f.
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