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3 (1903) 1587 - 1592
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599
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665-667. 1592 599

Truppens'offrent liberalement en l'occasion presente,-ou l'ennemyen tre en ces quartiers pour secourir Rouan, de combatre et fairetout ce que le roy et l'honneur leur commandera". Sollte aberder K- am 10. Febr. n. St. die erste Zahlung der versprochenen2 Monate nicht leisten, so werden sie nach Deutschland zurück-gehen, wie sie heute dem K. erklärt haben. Hat von guter Seitegehört, dass die Seestädte einen Krieg gegen E. vorbereiten. 1Hörte, dass Moritz von Sachsen von seinen Landsknechten in Haftirenommen ist und dass der Oberst Eckenberg mit seineu Reiternnoch in der Oberpfalz durch Casimir zurückgehalten wird. 2 . .

Zerbst. Gop.

666. Kurfürst Friedrich IV. an den Burggrafen ? n HJanuar

Heidel-berg

Alzei. 8

J. C. Tod. Pf. Reichard bei dessen Durohreise in Schloss undKellerei zu logiren und mit Gesinde nach Brauch zu traktiren,aber Schloss und Stadt möglichst unvermerkt zu bewachen, wie dieLäufe ohnedies erfordernund von uns die tag- und nachtwachenallenthalben zu Sterken jungsthin befolen worden". Sollte aber R.selbst oder durch die Seinigen mit der Bürgerschaft zu praktizirenversuchen,wirstu solches deiner discretion nach glimpflich zufurkomen und abzuschaffen gissen", ebenso, wenn R. etwasprätendirenund sich deswegen mit dir in ein gespräch einlassenwurden", R. kurz auf den hier zu erhaltenden Bescheid verweisen.

Mb. No. 1003. Conc.

667. Landgraf Ludwig von Hessen an Kurfürst 13.JanuarFriedrich IV. Marburg

Kondolenz zum Tod J. C,auch unser mit S. L. vast vonjugend auf herprachten sonderbaren freundschaft halben"; J. C. istin wahrer Anrufung Gottes geschieden und daher wohl zur ewigenSeligkeit hindurchgedrungen. Erbietet sich zur Fortsetzung seinermit J. C. und Fr. Vater gehaltenen Korrespondenz. Fr. soll indes letzteren Fusstapfen treten und den Erinnerungen des väter-lichen Testaments nachleben ; wird sich erinnern,was wir hievormit E. L., als sie verschiener jähr bei uns alnier gewesen, auswohlmeinendem vertrauen geredt", auf Begehren von Fr. Eltern,wie er ja auch zum Mitvormund im Testament verordnet war. 4

Me. Or.

1 Vgl. No. 638.

2 Vgl. No. 636.

3 Philipp von Winnenberg. Pf. Reichard kündigte am 13. Jan.dem Kf. seine Ankunft in Heidelberg für übermorgen an (ebd. Or.).

4 Der oben erwähnte Besuch des Pf. Friedrich in Marburg fandwohl auf seiner Rückreise von Kassel im April 1590 statt (vgl. No. 323A. 1). An den L. Georg schreibt L. Ludwig am 11. Januar, erstimme G. wohlmeinender Erinnerung bei und wünschte, der Kf, wäre