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3 (1903) 1587 - 1592
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555
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6(11-604. 1591 555

denburgisch sei, M. Georg Friedrich habe ihn der Herzogin zumStatthalter vorgeschlagen, „ist er gleich darüber stutzend worden,als sollte er sagen: so hette ich auch dessen wol schweigenmüegen". 1 ....

Berlin. A. XXXV. C. 3b. Or.

602. Johann Georg von Brandenburg an Christian 29. Julivon Sachsen. Bötzow

.... Bei der Verhandlung J. C. mit dem B. von Strassburgist der pfälzische Antrag „wol etwas scharf und weitleufig"; daaber der B. selbst um Verhör der Sachet) bittet und ausserdemForm und Mass andeutet, wie er gütliche Traktaten leiden könne,wobei auch etliche Rel. Verwandte vorgeschlagen werden, schlägter vor mit dem angekündigten kais. Gesandten auf Grund derbischöflichen Erklärung dahin zu reden, dass der Kaiser veranlasstwerde, die Sache statt des Sequesters zu ordentlichem Verhör undgütlichen Traktaten zu dirigiren. 2

Dr. 9306. Or.

603. Christian von Sachsen an Johann Casimir. 31. Juli

DresdenWird mit Brandenburg Heinrich Julius von Braunschweig durchzwei Gesandte um eine richtige Entschliessung angehen. Meint, wieJ. C, dass die übrigen sich durch H. J. Absonderung in ihremUnternehmen nicht abhalten lassen sollen, fürchtet aber, dass dieseAbsonderung mehrern der Vereinigten Anlass zu neuen Bedenklich-keiten geben werde. 3

Mc. Geh. Verstendnuasen. Or. (nach Auszug; von Geh. Rat Ritter).

604. Verzeichniss der Kontribution zum französi- J uli

sehen Zug.

„fln. patzen gn. ^ Extract der einname und aus-gäbe itziger französischer kriegs-expedition von dem2 ten Maiibisuf den 29 ten Julii anno etc. 91.Einname von den chur- undreichsfursten.

1 Der Graf ist vermutlich Wirich von Dhaun. In einem weiterenSehr, an den Kf., Düsseldorf 6. August (ebd. Or.) berichten Seh. undM., sie rechneten wie auch die Herzogin darauf, dass auf dem Landtagdie katholischen Stände eher für Brandenburg sein würden als fürPfalz; „hinwieder die Calvinischen ganz hart uf Pfalz dringen undvon ihnen grosse grumpen ausstreuen"; schicken den endlich auf-getriebenen Diskurs [vgl. S. 554]; „mit was unwarhaften umbstendender gespicket, gibt der contexf.

■ Vgl. No. 573; Meister S. 393 f.

3 Vgl. No. 576; über die weiteren mit H. J. gepflogenen Verhand-lungen und seine Hülfe an Volk und Geld anbietende, aber das ev.Sonderbündniss ablehnende Erklärung gegen die Gesandten der beidenKff. vom 16. August vgl. Muffat S. 16; Ritter I, 46 f.