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3 (1903) 1587 - 1592
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599-601. 1591 553

geite zu ziehen. . . Seine Obersten alle beisammen bis auf Wied,welchs uns dan ganz irre gemacht" und Nachdenken verursacht- 1Berichtet über die Gefahr des Obersten Tempel, damit etwaigeschlimme Zeitung nicht auf „uns" bezogen werde. Tempel hattesich eines Passes an der Mosel bemächtigt und einen vergeblichenAnschlag mit 2 Petarden auf Andernach gemacht, worauf ihnWache und Bürgerschaft zurückwiesen. Da T. nun den Pass ander Mosel verlassen „und also wie in einem winkel zwischen derMosel und dem Rein eingeschlossen und allenthalben mit feindenumbgeben", wird er kaum ohne merklichen Schaden davon kommen.

Dr. 9306. Eigli.

600- Ulrich von Mecklenburg an Christian von 24. Juli

~ , Canow

Sachsen.

Zeitungen von der Absicht Schwedens, da der Russe wiederbeide „Narven" inne haben soll, die nach Russland hantirendenKaufleute an der norwegischen Küste anzugreifen. 2 Dies könntezu Weitläufigkeiten zwischen. Schweden und Dänemark führen undDänemark an der Leistung der dort für Heinrich IV. angeregtenGeldhülfe verhindern.

Dr. 9306. Frzös. Kriegahändel III. f. 86, Or.

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601. Eustachius von Schlieben und Sebastian Müller 28. Juli

an Johann Georg von Brandenburg. Düssel-

dorf(Bemühungen J. C. die jülichischen Stände für die Vermählung Annasvon Preussen mit dem Pf. Friedrich zu gewinnen; der trierische ArztD. Weier als pfälzischer Agent; Diskurs und Gegendiskurs. IhreRatschläge an die Herzogin wegen einer Erklärung an die Stände.Calvinische Parteinahme für Pfalz).

„Hiernegst aber können E. Ch. Gn. wir unbericht nicht lassen,das pfalzgraf Johann Casimir (ungeachtet was die herzogin etc. zuBraubach sich gegen S. F. Gn. resolvirt, das es nemblich des eiternfreuleins halben nicht sein könte) dannoch er anhero beigefügteschreiben sub J. an die landschaft geschicket, welche ausihrem mittel an die herzogin und derer Räte gesetzt und die-selbe zue andrer meinung bewegen wollen. I. F. Gn. aber habendenselben bishero mit bescheidenheit begegnet und so viel für sichals auch D. Fabricius gegen andere verlauten lassen, rem non esseintegram. Nichts weniger aber, wie wir vernehmen, .wollen siesamtlich auf bevorstehenden landtag weiter an die herzogin fallen,

1 Vgl. L. Wilhelm an Johann von Nassau, Kassel 13. Juli, übersn Meldung vom 8., „das auch der herr von Tonau und graf

Hermann von Wied auf der Liga Seiten werben sollen" ; Johann'ant-wortete am 17. Juli, es handle sich nicht um Wied und Fabian vonDohna, sondern um einen andern jungen Donna, der Wieds Oberst-leutnant hatte sein sollen (Wiesbaden').

2 Vgl. Thuanus C. 6; 15 (Bd. V S. 12; 35 f.).