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den Schweizern und landsknechten zusamen gestossen, der raeinung, (Februar)das, wan si etliche ire intenta in dem stift Cöln verrichtet, wie danndie stratagemata dazumal vorhanden gewesen, so wolten sie denbauptpuncten ihres zugs also angreifen, das der herzog von Parmazwischen vier underschiedliche leger eingeschlossen werden möchte";nämlich durch das bei Andernach gesammelte Volk, das auf Luttichziehen und dort reiche Beute machen, von dort weiter nach Artoisziehen sollte, durch den französischen Haufen, der auch nach Artoisund Hennegau ziehen sollte, durch die Holländer und Seeländermit aller ihrer Macht und endlich durch einen stattlichen Haufender Königin von England; wie dann damals die bedenken aus-gwisen, so von iren verstendigsten begriffen worden".
J. C. Motive waren damals diese, dass er den Dohna'schenZug lieber herunterwärts angestellt hätte, „das, wann er den muster-platz in das Elsas legte und dazumal wenig gelts vorhanden, ermeuterei und trennung des musterplatz geförchtet"; ferner „damiter das feuer desto weiter von der Pfalz weck brechte, weil er wüst,das Lotringen sich in die gegenrüstung setzt; drittens weil dieSchweizer das Elsass für ihren Kornkasten halten und er Strass-burg nicht gern erzürnen wollte, „und andere motiven mehr, dieverstendige wol besser erwegen können. Solcher fürschlag istdazumal gewendet worden durch ein person, wie genuegsamb bewusstund hette man gefolgt und zweinzigtausend cronen Lothringen nurdrei tag ehe geschickt, so were der ganze häufen getrennt gewesenund hetten die Schweizer sich wider zu haus begeben; also das vildran gelegen, das man die glegenheit der zeit und die mittel, soman an die hand bekombt, nit versäumet". Jetzt steht man wiederin Beratung obigen Plan mit Einschliessung des Haufens desHerzogs von Parma vorzunehmen; weshalb Parma auf eine Diver-sion bedacht sein muss.
J. C. steht sein und seines Pupillen wegen in schwerer Recht-fertigung mit G. H., der schon ein Urteil am K. Gericht gewonnenhat; dessen auf dem Frankfurter Dep. Tag eingereichte Supplikationsammt dem summarischen Libell seiner Erbforderung wurde vomKff. und Fürstenrat auf dem Dep. Tag zu Frankfurt den kais.Kommissarien ad referendum kommendirt, so dass nun nichtsweiter restirt als dass Parma die Sache durch den spanischenGesandten und den Nuntius betreiben lässt; ohne Zweifel wirddann J. C. wie bisher in andern Sachen sich ungehorsam erzeigenund G. H. Gelegenheit finden, „cum conniventia imperatoris perintercessionem regis Hispaniae et auxilium eius sub manu" seineErbforderungssache und Anteil an Land und Leuten folgender-massen zu appendiren.
G- H. könnte bei der sehr zerstreuten Lage der kurpfälzischenAemter (gegen Böhmen und Nürnberg, am Neckar, unter Mainz,unter Strassburg, gegen dem Wasgau zu, „also das kaum dreiämpter beinander, do nit allwegen chur und fürsten dazwischen irland haben") durch verschiedne Befehlshaber, „do keiner von desandern anschlag nit wisse", die vornehmsten Oerter, „dieweil mankeine garnisonen daselbst helt, sich auch daselbst nichts besorgt",einnehmen lassen. Um dieselbe Zeit soll durch G. H., doch unbe-