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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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417
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'466-468 1590 "417

verglichen", dass die Räte am 20. huius [!] zu Torgau zusammen-kommen ; das am 10. huius zu Dresden abgegangene kursächsischeAusschr. wird G. Fr. bereits erhalten haben. Jeder Fürst solldie Seinigen ausreichend instruiren und mit genügender Vollmachtabfertigen. . . .

Datum Heidelberg, den 24 ten Dezembris anno etc. 90." (pr.Ansbach 29. Dez.)

Berlin, Unionsacta I. f. S52. Or.

467. Ernst von Mansfeld an Gebhard Truchsess. 26.Dezbr.

Dieden-Betr. der falschen Aussage des B. von Strassburg war Solms hofenfür Veröffentlichung, er dagegen, da der B. in seinem Sehr, andie Stadt die Schuld nicht, den Kapitularen, sondern dem K. vonFrankreich zuschiebt. Auch Pf. Johann, bei dem er in Zwei-brücken war, stimmt ihm bei und hat dem Kapitel in diesem Sinngeschrieben. 1 Bittet mit ihm, da er sich hier eine Zeitlang haltenwill, über Zweibrücken zu korrespondiren sowie nach 14 Tageneine vertraute Person dorthin zu schicken, um etliche Arkanitätenabzuschreiben. Es sind die in Bonn von Schenck gefundenenSachen, worin alle consilia und vires der Ligisten, Lüttichs, Baierns,des Kaisers, Triers, Spaniens, dass sie kein Geld haben;seind 6buch papir", meist in characteribus, aber das abc dabei,dasman es alles hat interpretiren können. Ich wolte Ambitionem[Ligueurs] heissen viel donnen goldes dafür geben, das sie nie inslicht kommen. Wenn es Obrister [Sachsen] mit seinen collegisinne wird, diabolus erit abbas, sagt der". 2

Str. A. A. 772 f. 207. Bigh.

468. Wilhelm von Jülich an Pfalzgraf Philipp 3 0. Dezb r.Ludwig. 9. Januar

Der Kaiser hat Valentin von Eisenburg, den Freiherrn vonBernstein, Dietrich Echter zu Mespelbrunn, Dr. Fabri und denjttlichischen Rat Otto von dem Biland verordnet,, beide kriegendeTeile zu einer neuen Friedenshandlung zu ermahnen. 8

Mb. 101/6 f. 88.

1 Ueber das geplante Attentat eines im Dienst Sancy's undHeinrichs IV. stehenden Italieners Pestalozzi auf das Leben desB. von Strassburg sowie auf Zabern und Hoh-Barr vgl. Meister,Kapitelstreit S. 375 ff. J. C. teilte am 13. Okt. den ev. Kapitulareneine ihm von einem papistischen Ort zugekommene Zeitung vom4. Okt. mit, worin dieBruderböfischen" als Urheber des Anschlagshingestellt werden. (Str. AA. 1619). Sie wiesen in einem Sehr, anJ. C. vom 6. Nov. die gegen sie bzw. gegen Heinrich IV. und Sancyausgesprengte Verläumdung zurück (ebd. 773). Am 2. Nov. ersuchtSchomberg aus Frankfurt Hochfelder um genaue Aufklärung (ebd. 1859).

1 Vgl. No. 129; 154 (S. 149).

8 Eine Zeitung aus Prag, am 6. Jan. 1591 von Magdeburg anSachsen geschickt, hebt hervor, dass Biland sich deshalb besondersad partem bei den Staaten bemühen solle (Dr. 9305). Vgl. Thomas

Bozold, Briefe de« Pfalzgrafen Johann Casimir, in. 27