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3 (1903) 1587 - 1592
Entstehung
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387
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423-424. 1590 387

drängten während der Traktation die Kreise in Bereitschaft zusetzen und eine Anzahl Volks in Wartgeld zu nehmen. Die andernGeistlichen stimmten zu; sie lehnten ab unter Hinweis auf dieschon anno 82 zu Augsburg erfolgte Ablehnung des gleichen Vor-schlags. 1 S. und Br. hatten keinen Befehl und Hessen es mitihnen bei der R. Ordnung verbleiben. 2 Man referirte nun demFürstenrat und erwartet morgen dessen Korrelation; sie be-sorgen auch dort eine Mehrheit für die Friedenshandlung. 8

Mb. 414177 f. 723. Or. (pr. 29. Sept.)

424. August von Braunschweig-Lüneburg* an Ernst 28 -von Mansfeld. f e ptbr.

Strass-burgOffene Absicht des Haupts der Liga, des K. von Spanien, auf

das französische Königreich, ein starker Schritt zu seiner vorlängstaffektirten Monarchie. Kriegsereignisse in Frankreich, Lothringenund Metz. Werbungen im Elsass. Päpstische Versammlung zuPontamousson, darunter ex aula imperatoris der Herr von Sprinzen-stein, der commissarius und executor imperatorius in diesem Stiftsein soll. 6 Auf 5. Okt. die päpstlichen Kapitularen nach Zabern

1 Vgl. I. 385 (S. 514 f.); Sattler V, Beil. S. 40 t.

2 Am 26. Sept. blieben in der 2. Umfrage die 3 Weltlichen beider Forderung wirklicher Hülfe kraft der R. Konstitutionen, „dansie bevelch, von Ordnung nicht zu schreiten. P. zweifl nicht, wanman im reich mit vertraulicher Zusammensetzung und einhelligemgemüt dis werk würde angreifen, solt so schwer nicht sein demselbigenmittel sein gewiss ziel zu stecken, damitman dergleichen geubrigt bleibenmöchte"; das R. sei weder an Mannschaft noch an Geld so verderbt,dass es nicht das Seine dabei tun könnte, „sonderlich wan man gleicheweg gegen beiden teilen halten wolt." (Prot.)

8 Am 28. Sept. bemerkte Brandenburg nach Verlesung der vonMainz aufgesetzten Relation an den Fürstenrat, die Motive des einenTeils seien sorgfältiger ausgeführt als die des andern; nach beider-seitiger Korrektur des Conc. erfolgte Relation des Kff. Rats undKorrelation des Fürstenrats, in dem sich durch Fehlen Pommernsebenfalls paria vota ergeben hatten. Der Fürstenrat schlug vor,beide Meinungen durch Ausschuss den kais. Kommissarien zu re-feriren. In der folgenden Sitzung des Kff Rats forderten die Bran-denburger, da sie ein Sehr. Pommerns erhalten hatten, wonach derHerzog zwar niemanden schicken könne, aber dem Beschluss seinerRel. Verwandten u. a. beitreten wolle, Pommerns Stimme solle in derRelation an die Kommissare dem Votum für die wirkliche Hülfe zu-gezählt werden. Am 30. Sept. meldete Mainz im Kff. Rat, die Be-denken beider Räte seien zu Papier gebracht, das Anbringen an dieKommissare unterblieb aber noch, da inzwischen die Nachricht vonder Ankunft der aus den Niederlanden zurückgekehrten Gesandtenin Köln sowie ein Sehr, derselben vom 6. Okt. st. n. eingetroffenwar. (Prot; Räte an J. C. Frankfurt 28. Sept. 1. Okt.)

1 Von den ev. Kapitularen 1588 zum Domherrn gewählt, Meister,Kapitelstreit S. 275.

6 Ueber Sprinzensteins Sendung nach Lothringen vgl. StieveIV, 23 ff; Hirn II, 172; Meister S. 379 ff. Sehr, von ihm anErzh. Ferdinand vom Aug. und September betonen die Entblösssung

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