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3 (1903) 1587 - 1592
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als je zuvor beitragen. Ein englischer Gesandter an W. und J. C.unterwegs. J. C. ist daran, bei den Staaten eine ansehnliche Hülfezu erlangen. 1 Wie es mit der Assekuration und Obligation zuhalten? Auf ein qualifiziertes Haupt für den Nachzug zu denken.Schlägt vor, das gesammelte Geld bei W. und in Heidelberg z uhinterlegen.

Ma. 544/5 f. 232. Cop.

8. Mai 210. Johann Casimir an Pfalzgraf Johann.

Heidel-berg Auf J. Sehr, vom 5. Mai. Zunehmende Bedenken: Alles nurdurch kgl. Diener gesucht; alte Schulden der Krone an Pf., Undank;J. C. wird sogar als Anhänger der Liga hingestellt u. s. w. Ver-sehreibung ohne kgl. Approbation nicht bindend. Ob es nichtGliedern des Reichs verweislich, zur Erhaltung der Garnison vonMetz beizutragen?' Kf. Friedrich hat einst eine von Brandenburg

1 Vgl. S. 202 A. 1. Am 27. Mai beauftragt J. C. Putlitz, der zurBeerdigung des Herzogs Julius von Braunschweig (f 3. Mai) reiste, aufder Hin- oder Rückreise mit L. Wilhelm und dem Administrator überdie französische Sache zu reden und J. C. Bereitwilligkeit mit andernzu erklären (Ma. f. 234). Putlitz traf am 28. Mai zu KasselcapitenBarradaf und Lyon, die bei den Kff. wenig ausgerichtet und nur mitetlichen Räten traktirt hätten; der Marschall Hans Wolf von Schönberghabe nie mit B. geredet und sei nicht zu ihm gekommen; dagegenrühmten sie das gnädige Erbieten des Administrators. L. W. habeP. nicht zur Hochzeit [der L. Anna Maria] erfordert (P. an J. C.,Münden 29. Mai, ebd. f. 279, eigh.). Vgl. über eine prophetische WarnungL. W. an Baradat Thuanus XCVI. 7 (IV S. 762).

3 J., der schon am 8. April J. C. Misstrauen gegen die WerbungBaradat's lebhaft bedauert hatte, schickte am 12. April seinen KanzlerSchwebel aus triftigen Ursachen an J. C; es handelte sich offenbarum die Geldunterstützung für Metz (vgl. No. 199), über die sich einelebhafte Korrespondenz zwischen beiden Pf. entspann. Während Sancy(Thonon 3./13. Mai), dem J. dieprocurations" zurückgeschickt hatte(vgl. ebd.), und Sobolle (Metz 3./13. und 5./15. Mai) bei J. aufAbschluss drängten und auch Tinteville durch Couvrelles um schleunigeSendung der 600 Reiter bat (Chalons 27. Apr./7. Mai), nahm J. C. seinebereits gegebene Zusage, auf welche hin J. mit La Coste abgeschlossenund dem Gouverneur von Metz in diesem Sinn Nachricht gegeben hatte,wieder zurück und erhob alle möglichen Bedenken, statt die in Zwei-brücken beschlossene Obligation über ein Darlehen von 25000 fl. znvollziehen, obwohl J. sich für die Zurückzahlung bis Weihnachtenverbürgen wollte. Am 11. Mai beantwortete J. das obige Sehr, mitausführlichen Gegenargumenten; seine nach Metz gegebene Erklärungmache es ihm und J. C. unmöglich, mit Anstand zurückzutreten; die Ver-handlung mit Epernon, Sobolle, La Coste, Joly und Sancy sei so gut wie mitdem K. selbst; die Verdächtigung J. C, von der ihm bisher nichts vor-gekommen, würde durch Weigerung der Hülfe nur bestätigt werden;auf Drohungen habe doch J. C. früher nie etwas gegeben;und wolltegott, E. L. her vater seliger wäre noch im leben, S. L. wurde ir sonderzweifei diese itzige . . Gelegenheit besser angelegen sein lassen alsdas sie sich mit dem exempel der gesambten preussischen belehnung,