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solchs hiebei zu empfangen, das dienet bei guten gesellen wol. 3. AprilTenes-le 14= jour secret, car le roy Tenvoiera ä aultres princes;oder aber meldet rat, von wem ir es empfangen habt; il y a en cefaict icy beaucoup a considerer. 1 Ich vernim auch itzunder, das diekunische[!] gesandten, so zu Soluturn in Schweiz, als nemlichHarle et Sanse [!] seind, wollten gern befurdern, damit Ditz vonSchonberg 3000 pferd und 6000 landsknecht ufbringen möcht;mais l'argent manque; et si les princes d'Allemagne ne aident, istzu besorgen, des kunigs sachen den krebsgang gewinen möcht, undich wolt es gern dahin richten helfen, das durch Navara autoritetdem kunig mit teutschen reuter und knechten die hand gebotenwurde; und wen er itzunder geld hett oder Engeland helfen wolt,mochten etlich fursten auch noch etwas dabei tuen. Aber unserfromer kunig zu Denemark der ist zu frue in gott verschieden.L. Wilhelm zu Hessen hat ein eignen dienergestert zu mir geschickt,zu erlernen, ob das war sei, so man ausgesprengt, das mir etlicheseln mit geld geladen zukomen weren und das ich in Werbungstunde. Dis geschrei hat lang geweret, daher auch das Geschreierschollen, das die Spanier, so an der Musel liegen, sich vernemenlassen, wen ich in Frankreich ziehen will, wollen sie mir den passweren ete. Frankreich wurd mich nit gebrauchen, noch vil wenigerdarunder ersuchen; dan Caspar und Ditz von Schonberg werdenes nimermehr zulassen, dan sie ir reputation, ich hett schier gesagt,ir diepstal verlieren werden etc. etc.* Sie haben beide kein gunstmer under den kriegsleuten, werden doch renk und mittel zusamenkeren,sonderlich Caspar von Schonberg durch seinen bruder, so marschalkam saxischen hof ist, damit sie uf den beinen komen mögen. . Ichwerde auch glaublich bericht, das der kunig die protestierendefursten umb ein anleihens ersuchen willens; 8 leihen sie geld alleinund hat Caspar als veldmarschalk das direktorium, und wurd eserger werden, dan zuvor nie, sonderlich wieder unser glaubens-genossen. Darumb stehe ich in dise[n] gedanken, das was mirfursten tun wolten, das mir dem kunig ein anzahl reuter und knechtenufgebracht, zugeschickt und einen monat sold, wo aber drei monatinen versichert von uns wurden, das er uns Metz zum underpfandwider einräumen wolt und das ein teutscher fürst zum haupt ver-ordnet wurde etc. 4 Ich besorg aber, unsere herfn werden nichtsdarzu tuen. Was für beschwerliche reichssachen heutigs furgehen,ein buch papier wer nit davon zu schreiben; zu eur ankunft werdetihr das alles vernehmen. Unsere legatus [!j am kaiserlichen hofewangelischen capitular wegen zu Strasburg hab[en] nicht vil gutsausgericht, sonder die sau und den Undank hab ich verdienen
1 J. C. schickt Dohna nicht die eigentliche Werbung Baradat's,sondern nur die Rechtfertigung des Verfahrens gegen die Guisen,vgl. S. 180 A. 1.
2 Vgl. S. 185 A. 1, über J. C. Abneigung gegen Dietrich von Schön-berg La. Hug. III, 267 f.
3 J. C. verheimlicht Dohna das bereits durch Baradat an ihn ge-brachte Ansuchen.
1 Hier tritt der Hintergedanke der Erwerbung von Metz deutlichhervor; vgl. S. 150; 173 A. 1.