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3 (1903) 1587 - 1592
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187
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198. 1589 187

bleibens zufrieden, jedoch will mich versehen, wen ir eur gescheften 3. Aprilwerdet uf ein ort gericht haben, ir euch unseumlich wider einstellen,car depuis la mort de Guisa et son frere le cardinal hat sich vildings verendert und ist heutigs tags ein gross gewerb sonderlichuf der Liga seiten; besorg aber, was sie nit in den stiften bekomen,sunsten schwerlich ufkomen werden. Spa. hat nun ein lange zeitsein furnembst kriegsvolk in dem stift Trier und ander herumb-liegende orter an der Musel liegend, bedrauen der Pfalz, wie hiebevorbesehenen; verhoff zu gott, sie werden es auch dabei bewendenlassen. Mir andern tuen kein ander preparation darzu, dan dasmir etlich stedt und flecken an der Musel besetzen; Trier undMainz haben an mich gesunnen, das kriegsvolk zu beschreiben, habes bewilligt mit dieser condition, wen sie uf unser erinnern nitparieren wollten, das sie die pfaffen neben und mit mir undander darzu tuen, was sich vermog reichsconstitution geburet; istsolch begern wider von ihnen replicirt worden; bin darauf nach-mals meiner meinung blieben. Und demnach ich verstehe, das dieritterschaft im stift Trier, auch die Untertanen ganz unwillig undbegeren nur wie Petrus dareinzuschlagen, sur ce je fay les sonder;wen sie ein lust darzu haben, wollen mir sehen, wie mit disemzerstrenetfen] volk ubereins zu komen sein möcht; und wolt euchmeines teils auch gern dabei wünschen. 1 Der kunig wirbt nichtsbesonders, dan Harecourt 600 pferd, capitaine Lambour 600 oderwo er es ufbringen kan, 1000 landsknecht Soldaten, sollen uf Genfzuziehen, halt dafür, Savoy widerstand zu tuen, damit er nit weiterin Frankreich einreiss. 2 Dan die Schweizer dem kunig beistandzu tun mit irem eussersten vermögen anerpoten, etlich bapstischen

1 Vgl. Ehses I. 2, 269. Am 27. März schreibt Kolbinger ausHeidelberg an Dohna: Die, die jetzt uin Hülfe gegen die Spanier ander Mosel flehten, gaben im Vorjahr in der gleichen Gefahr unsernSoldaten kaum für einen Tag Quartier und Kost;at nobis integrumnon est communem securitatem tanti emere; Wirtembergicus aliquidmonstri alit, cuius tarnen subditi terrore panico perculsi a nostra viet impetu inepte sibi metuunt". Trier sei vermutlich schon gestorben;vix similis obstinatiae canonici eligent aut invenient" (Mb. 113/3° f.12, eigh. - ). Ein Konvent von Räten der rheinischen Kff., den Kölnaber nicht beschickte, fand wegen des Durchzugs Ottheinrichs vonBraunschweig, Karls von Mansfeld und Melchiors von Eltz Ende Aprilin Koblenz statt; am 30. April berichten die zurückreisenden pfälzischenEäte, die Spanier seien ins Kölnische gezogen; Trier habe etlichesLandvolk beisammen (Mb. Hill).

2 Vgl. Segesser III, 383 ff; 403. Nicolas de Haraucourt, deram 17. März sich zu Solothurn verpflichtete für Genf 200 leichteReiter und 600 Mann zu Fuss aufzubringen (Ma. 545/5 Or.), schriebam 16. April aus Strassburg an J. C, Kriechingen, dem er BriefeSancy's für J. C. zugestellt habe, sei daran, um Durchzug durch diePfalz nachzusuchen (ebd. f. 159). Am l./ll. April schreibt Sancy ausSolothurn an Pf. Johann über den bevorstehenden Angriff der Genferauf Savoien und bittet um Sendung von 100000 fl., falls J. die Wer-bung von 3000 Pf. und 6000 Knechten nicht tunlich finde (ebd. f. 120).Kolbinger klagt in seinem Sehr, an Dohna, Bern und Genf veranstal-teten Werbungen durch den Lothringer Haraucourtinsalutato magis-tratu nostro principe' 1 .