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und deroselbigen von uns aller freundlicher willen erzeigt und erwiesenworden", hat er durch seine Räte G. H. aufgefordert ihm die ehr-vergessenen nichtswerten losen Leute, die nach G. Hs. Sehr, dasbehauptet haben, zu nennen. Da er die Sache nicht auffsich sitzenlassen will, bittet er Ph. L. um Bedenken hierüber „und ob nichtauf mittel zu denken, wie man mehrbemelts unsers vetters herzogGeorg Hansen ungereumbter händel, so kein ond^gewinnen wollen,sonder einer nach dem andern ervolget, einmal gesichert sein möcht".Ob nicht der Herzog von Baiern, der auch früher in der pfalz-burgischen Sache an Lothringen geschrieben hat, durch Ph. L. umschriftliche Vermahnung Lothringens zu ersuchen wäre. Freilichgibt der Umstand, „das di Jesuiter vornemblich dise sachen treibenund Lothringens L. anhangen sollen, mit zugemüetfüerung, das diserort (wie es in warheit auch ist) ein tür und Schlüssel zum Rein-strom", wenig Hoffnung bei Baiern, der ihnen auch wohl gewogen. 1
Mb. 327/22 f. 37. Or. (präs. Neub. 14 Okt.)M. m. an Pf. Johann: 327/25 f. 5 f. Cop.
14; 178. Johann Casimir an seine Räte Putlitz, Hütten
Oktober
Heidel- undGrünraae.
berg Da sein Pflegsohn die Vornehmsten des Rats zu Strassburg
einladen und vielleicht von ihnen eingeladen werden wird, könntederselbe beim Rat bitten 1) um Wiedereröffnung einer französischenKirche und 2) um Abstellung der Lästerung unserer wahren christ-lichen Religion bei den Predigern, welch letzteres Sachsen, Branden-burg und Magdeburg endlich angeordnet haben. Obwohl vielleichtnicht viel zu erreichen ist, da ad 1) das Eindringen von Leicht-fertigen und Verrätern unter dem Schein der Religion entgegenge-halten und durch 2) die Prediger erst recht halsstarrig gemachtwerden könnten, sollen sie sich doch hierüber ad partem mit PaulHochfelder besprechen und danach handeln und ev. die Dinge vordem Bankett im Beisein seines.,. Pflegsohnes anbringen. 2
Mh. 435/14. Conc.
1 In der Tat befürwortete Wilhelm']von Baiern am 26. Okt./5. Nov.bei Lothringen auf Wunsch der gesammten Pf. deren bevorstehendesErsuchen wegen der Lösung (Mb. 327/22, Or.). Aber J. C. verweigertedie Teilnahme an der Beschickung Lothringens (J. C. an PhilippLudwig, 31. Dez.; Mb. 327/25, Or.). — Ein undatirtes und unbezeich-netes Sehr. (Mb. 327/22 f. 170) berichtet von Umtrieben des B. vonStrassburg gegen die Lösung,; Lothringen wünsche keinenfalls : ,'denRückfall Pfalzburgs an G. H., der doch nur wieder „avec un autreplus grand" verhandeln werde, wie seine Prahlereien wegen Epernon'szeigen, und würde einer Verständigung von „madame", die ihm schonvor der Reise G. H. nach Lautern geschrieben 'und der zu Liebe erden Aufschub bewilligt habe (vgl. S. 168 A. 1 und 2), mit J. C. keine be-sonderen Schwierigkeiten entgegensetzen; G. H. habe in Pfalzburgzum Präsidenten von Nancy (Alix, vgl. Jahrb. f. lothr. Gesch. III,20 f.) gesagt: „j'ay bien trompe le duc Casimir et le gros Weier",und wolle nach Schwaben gehen, was man ihm auszureden suche. Auchdie ev. Kapitularen zu Strassburg ersuchte J. C. am 18. Nov. unterHinweis auf die Umtriebe des Bischofs die Lösung zu befördern (Str.Conc. Vgl. hiezu die von J. C. den|Kapitularen am 12. Okt. zuge-schickte Zeitung bei Meister, Akten S. 42 A. 1.).
2 Abänderung eines früheren Conc. nach den Bemerkungen J. C.