167—169. 1588 161
messo insieme, o perche havesse subodoralo, che a lui ancora eradestinato l'araldo, ha prevennto con licentiare tutte le sue genti; 1et fra esso et Sassonia si crede che sia poca intelligentia".
Rom, Germania 111 S. 281. Or.
168. Joachim Friedrich von Magdeburg an Christian 28. Juli
von Sachsen. Halle
Navarrische Werbung an Sachsen, Aus den Reden der Ge-sandten geht hervor, dass man sich vor den papistischen Praktikenwohl hüten muss und die Liga schliesslich auch Deutschland treffenwird. Es wird einer nach dem andern gefressen, wie es mit demorientalischen Reich ergangen ist. Was würden Rel. Friede undR. Konstitution gegenüber einer guten Gelegenheit des Papstes undseines Anhangs gelten? Es handelt sich aber nicht nur um dieFreiheit der Gewissen, sondern es würde dann kein vornehmesHaus in Deutschland bei Stand und Ehren bleiben. Vgl. dieExempel in Frankreich und den Niederlanden. Sie würden dannauch in Deutschland „andere seulen setzen, weil sie sich sonsteniderzeit hetten vor den reliquiis zu befahren", nach der bekanntenPraxis des Papsts wie der Türken ,,ad slabiliendum regnum sivetyrannidem". Trägt nicht, wie ihm mit Unrecht zugemessen wird,Lust zu Weiterungen, möchte aber gern den Sachen vorbauen helfen....
Dr. 9304. Or.
169. Andreas Pauli an Joachim Camerarius. 2 - Auguat
Iit'Pq fl p n
(Taufe zu Dresden. Rosenberg. Konvent der Erzherzoge. Polen unddie Armada. Verhaftung des Hofpredigers Mirus.)
. . . Zur Taufe der Prinzessin geladen Brandenburg, L.Wilhelm,Philipp von Braunschweig, Anhalt u. a. „Facile intelliges, ill mnmelectorem Pragam non profecturum nee omnia ita se habere, quaede Rosenbergio eiusque legatione sparsa apud vos fuerunt. Fuitis quidem apud nos, humaniter ab electore habitus, voluitque adhaec nostra solennia festa reverti, nisi ob conventum archidueumfuisset impeditus. . . . Certe ille ipse Rosenbergius de Sarmaticisrebus suseepta consilia non omnino probare mihi videtur. Faxitdeus, ut in illo conventu aliquid constituatur, quod ecclesiae etreipublicae christianae sit salutare! 2 Consilia mir[a] involvuntnret, quod multi non crederent, ex classe Hispanica eiusque fortunaetiam hae Sarmaticae res a parte Austriaca pendere videntur.
1 Vgl. No. 163A.2; Ehses I. 2, 172; Gott. Gel. Anz. 190OS.526A. 3. Am 17. Juli gab J. C. Befehl die Reiter aus dem Amt Lauternwieder ins Amt Oppenheim zu führen; am 25. bevollmächtigte er denHofmarschall Morien, den Amtmann zu Oppenheim Heinrich von Wuttenawund Kolbinger zur Abdankung, die (nach Sehr. Vohensteins an Kolbingervom 9. August) zu Oppenheim am 28. Juli erfolgte (Mb. 102/5). Inseinem Kalender vermerkt J. C. zum 25. Juli: „abends bei den Junkern,so ich abgedankt, zu na'cht gessen bei dem kornacker in der vorstadt"[zu^Heidelberg].
2 Vgl. No. 166.
Bezold, Briefe des Pfalzgrafen Johann Casimir. III. 11