154 1588 160—161.
18 - 160. Puteo an Montalto.
28- _ . . . „Dui dl sono, non havendo io lasciato di ricordare con
Juni 0 g n i opportunitä il bisogno di rimediare alle cose di Bonna, spedl
Prag s. M 4i a quella volta un araldo, il quäle doverä cosl a capitani de
lo Schench comme a Bonnesi intimare la pena del bando imperiale,
se non e rilasciata et ritornata a l'obedienza del arcivescovo quella
cittä. Jl medesimo araldo ha ordine di passare a Casimiro per
farli intendere che non faccia alcun motivo, come doverä far sapere
anco a l'essercito catholico che si levi di quelle parti, intendendosi
perö questo in caso che Bonna sia restituita." 1
Rom, Vat. Arch. Germania 111, f. 251. Or.
161- Gradenigo an den Dogen.(Sächsische Gesandtschaft. R. Tag und R. Beschwerden. Römische18. Königswahl. Die Armada.)
28, Die sächsischen Gesandten 2 haben ihre Abfertigung noch nicht
Juni erhalten, nach ihrer Meinung wegen der Verstimmung des KaisersPrag über die Bonner Sache, da die Begünstigung des Truchsess durchdas Haus Sachsen offenkundig sei. Hat einen der Gesandten gefragt,ob der R. Tag bald stattfinden werde. Der Gesandte erklärtejedoch, es sei vorher zu erledigen der Bonner Handel durchRücktritt beider Erzbischöfe und Neuwahl, 3 das unbefugte VorgehenWürzburgs gegen die A. 0., der Strassburger Streit zwischen B.und Kapitel, das Eindringen der Spanier im Reich und viele andereDinge; ,,ne si poträ fare se non con l'opera de uno delli ser miarciduchi, che vadi in Sassonia, perche il duca loro non vorrä venirqul in corte ne medesimamente l'imperator si curerä. Fra^ tanto laM. S. resta senza le ordinarie contribntioni. Et ragionando
erinnert an die Werbung des Advokaten David heim Papst vor vielenJahren (vgl. Thuanus LXIII. 8); ebenso an Pf. J. am 24. und 28. Mai(Hannover, W. 1474, Orr.). Am 7. Juni schlägt er Julius einen Konventder Räte vor (ebd. Or.); der Nürnberger Bat weigert sich in einemSehr, an J. C. vom 17. Juni an einem solchen Konvent teilzunehmen(Nürnb. Kopialb.). Vgl. auch Hotom. epp. S. 216; Cuno II, 129.
1 Vgl. die Berichte des kais. Kegistrators Joh. Manhart an Baiernaus Prag, 4./14. und 18./28. Juni, mit der Behauptung, die Mandata gegenSchenk und Consorten seien noch hier, wegen Nachricht von Friedens-handlung (Ma. 232/4).
* Vgl. über die Gesandtschaft von Sachsen, Brandenburg und Hessenwegen der von ihnen errichteten Erbeinigung, deren kais. Bestätigungsie nicht erlangten, Meister, Akten (Strassb. 1898) S. 32; hieznM i e g, Monum. pietatis II, 151 f. Die Erbeinigung zwischen Sachsenund Böhmen von 1579 war schon am 24. Okt. 1587 erneuert worden(Berlin, Sachsen, B. XLI. No. 1»). Vgl. hiezu I. 418 A. 18. Nachder Depesche Gradenigo's vom 25. Juni/5. Juli wurden die sächsischenGesandten mit Dank für die Mitteilungen Sachsens und der anderenFürsten und mit dem Versprechen entlassen, der Kaiser wolle wegender Spanier „far ogni buon officio con il re cattolico"; auch sei „l'araldopartito ultimamente per Bona con il bando imperiale" beauftragt diekatholische Partei in gleicher Weise zu bedrohen „sotto pretesto dellaquiete publica", wie dies schon bei der früheren Belagerung Bonnsfreilich vergebens geschehen sei.
3 Vgl. No. 138.