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3 (1903) 1587 - 1592
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152
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152 1588 157158.

18 - 157. Wilhelm von Baiern an Erzherzog Ferdinand.28M '. Ein Sehr. Triers über das kölnische Wesen. Jülich will mit

1 Mainz und Trier der Stadt Bonn halber wieder gütlich unterhandeln, 1München wo jjj 0 jj ne v j e j Aussicht, denn die zwei, die von Jülich hiezu vor-genommen, sind, wie glaubwürdig berichtet, von dem Mainzer nachSpeier und von da za J. C. verreist,welches uns nit wenigverdechtlich"; zu vermuten,das si daselb nit vil fridfertigs werdengeschmidet haben. . . . F. Bedenken gegen das Betreiben derAechtung Schenks lassen sich hören, aber man soll trotzdem be-denken, was an und für sich dem Recht und den R. Konstitutionenentspricht, namentlich aber das böse Beispiel;sonst wurde zudisen zeiten kainer leichtlich in die acht erklert werden". Ersuchtwiederholt um Mitbeförderung der Acht beim Kaiser, dem Trierdesswegen schon geschrieben hat. 2 Ist aber allenfalls bereit, nachder Ansicht von Mainz den Ausgang der jetzigen Unterhandlungabzuwarten.

Ma. 399/46. Cop.

30. Mai 158. Bericht an d e n Str assburger Rat.

Nancy (Unterredung mit Graf Johann von Salm; Lothringens Verhältniss zuStrassburg; Warnung vor den Franzosen).

(Zeitung usz Nancy und Frankreich vom 30. Maio ao. 88.alt stilo"; auf der Rückseite bemerkt:das am lotringischen hofunsere geheime sachen auch tractirt werden").

Zu Nanoy haben der Herzog und der Graf von Salm 3 schonBericht über das Bündniss mit Zürich und Bern; sie glauben wohl

(Köln, Ratsprot. 38 f. 201 b ; 225 a ). In einem Sehr, an Baiern vom29. April/9. Mai stellt der Eat Schickungen und Drohungen von StändenA. C. in Abrede, abgesehen von dem, was ein R. Fürst (J. C.) zu Ende desvorigen Jahres ihrem am Kaiserhof befindlichen Gesandten eröffnethaben möge (vgl. S. 120 A. 2). J. C. schrieb am 14. Mai an den Ratauch über die Erledigung eines Peter Hanff (Köln, Rel. Akten a. a. 0.).Ein Sehr, des Rats an J. C. vom 5./15. Juni dankt für J. C. Eintretenzu ihren Gunsten, erklärt aber ohne den Kaiser sich in Rel. Sachennicht weiter äussern zu können. Der Kaiser, dem der Rat am 12./22.Juni schrieb, riet in seiner Antwort vom 2./12. Sept. sich mit J. C.nicht weiter einzulassen (Wh, Antiquiora in causa Köln).

1 Jülichs Instruktionen für Otto Byland von Rheidt und Dietrichvon Eickel zur Werbung bei Schenk und bei Trier, beide 2./12. April.Am 17./27. April schreibt Trier deshalb an den Kaiser, am 23. April/3.Mai Baiern (unter Ablehnung des vorgeschlagenen kathol. Konvents).Am 10./20. Mai schreibt Mainz an Baiern, er habe Ende April dieWerbung der zwei Gesandten Jülichs wegen eines Vergleichs zwischenKurköln und Schenk gehört und hoffe bei der Geneigtheit Kölnsgünstigen Erfolg der Vermittelung (Ma. ebd. Cop.). J. C. vermerkt inseinem Kalender sein Zusammentreffen mit zwei jüliebischen Gesandten,die ihm dann nach Friedrichsbühel folgten, beim B. von Speier zuUdenheim am 4. Mai. Vgl. hiezu das Sehr, von Mainz und Trier anden Papst Sixtus V. 29. Juni/9. Juli hei Ehses, N. B. I. 2. 167 f.

a Vgl. Hirn II, 197. Der Nuntius Frangipani hatte schon am15./25. Febr. die Betreibung der Acht gegen Schenk von Seiten desPapstes angeregt (Ehses S. 97), was der Papst aber ablehnte (S. 112).

' Vgl. über Graf Johann von Salm 1.410; II 323 (S. 253); La Hug.II, 152; III, 10.