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3 (1903) 1587 - 1592
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104
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104 1588 119.

Januar Zll Metz hab leb der schwebischen Werbung avisirt, der es sonder21 zweifei weiter wurd gelangen lassen. Die übrigen arcanitetenbleiben in iren terminis. Das sich E. L. Schwaben nit zuviel ver-trauen, daran tun sie nit unrecht, dan dergleichen bossen, wieE. L. melden, andern zuvor wol mehr geschehn. 1 Uf gott undandere gute mittel ist sich mehr in getreuen standhafter Zusammen-setzung dan uf sie zu verlassen; und mus sonst der Wiederantwortvon bewustem ort erwart werden. Das der marggrafen und iresanhangs Werbung 2 zurück gehet, höre ich gern. E. L. wolle dochweiter ire kundschaft darauf zu machen nit underlassen, dan dievogel sind seltzam." Ludwig von Dan wird sich, weil verheiratet,vermutlich nicht leicht gebrauchen lassen. Die in Frankreich unterMansfeld u. a. gelegenen Reiter sind abgedankt, fürchten sich nurvor J. C. 8 Oberst Buch. Bouillon's Leiche. Clervant ist heut14 Tage in Genf begraben worden. 1 Schweden und die Deutsch-herren. 8 Der Kollegialtag. Erwartet Mitteilung der von J. C.

teilen, was er zur Defension von Würtemberg und Kurpfalz (von woer selbst wegen Lehnspflicht und Verwandtschaft bereits vielfach an-gemahnt worden sei) zu tun gedenke (Dresden, 9305, Or.). SelbstParma spricht sich in einem Sehr, an Philipp IL aus Brüssel vom24. Jan./3. Febr. sehr bitter über die Verwüstungen in der burgundi-schen Grafschaft aus und wünscht vor allem einen Konflikt mit denSchweizern sowie den Verdacht vermieden zu sehen, dass die ganzeSache unter seiner Teilnahme vom K. veranstaltet sei,ores que jen'y aye oneques pensö" (Brüssel, vgl. No. 54).

1 Ludwig von Würtemberg, dem Erzh. Ferdinand am 10./20. Jan.den Durchzug für 2 Fahnen bewilligte (Stuttg. a. a. 0. f. 242; 249),ersuchte am 25. Jan. Sachsen und Brandenburg um Teilnahme an derVerteidigung Mömpelgards als an einem allgemeinen R. Werk undum einen Konvent von Räten der Stände A. C. (Dresden a. a. 0. Or.).Ueber das alte pfälzische Misstrauen gegen Würtemberg vgl. IL No.263; 264; 313; 314; 321; über die würt. Rüstungen 1588, vor denenBaiern im Jan. Lothringen durch einen eigenen Abgesandten warnenHess (Ma. 542/2), Stalin IV, 805 A. 2; 808.

2 Vgl. No. 111 A. 1. Am 2. Jan. schreibt der Hauptmann DavidBernsdorf an Kf. Christian aus Antwerpen, M. Karl von Burgau werbe1000 Pf. und ein Regiment Knechte, Otto Heinrich von Braunschweigund Otto vonPlato je 1000 Pf. für Spanien, im Zusammenhang mit allerhandfeindlichen Praktiken besonders gegen die weltlichen R.Fürsten (Dresden,9310, eigh.). Vgl. Hirn II, 409 f; Ehses, N. B. I. 2, 63 A. 2; 69.

" Vgl. über die für Lothringen geworbenen Reiter Karls vonMansfeld Tuetey I, 164; 274.

* Ebd. 150 f.

5 Ein Berichtvon einer hohen person und vertrautem ort" vom15. Jan., den M. Georg Friedrich unter dem 22. Jan. an Sachsen undBrandenburg schickte, meldet, der deutsche Orden habe dem Erzh.Maximilian gegen die wiederholte Zusage als K. von Polen Preussenwieder dem Orden zuzuwenden c. 300 000 fl. vorgestreckt und sollejetzt für den Erzh. rüsten; ersteres istmir nicht unglaublich", da derPapst, Spanien und der ganze Anhang der S. Liga, der grösser istals man heute weiss, aller evangelischen Könige, Potentaten, Kff. undFürsten Lande in ihrem Sinn schon unter sich geteilt haben (Berlin,R. 9, Polen, Cop.). Ueber den 1587 aufgetauchten Gedanken dem M.Karl.von Burgau, wenn nicht die polnische Krone, doch wenigstensdie Hochmeisterwürde zu verschaffen, vgl. Hirn II, 167 ff; 411.